Genial Regional Verein - Trockenmauern Bergstraße - Preisverleihung für Projekt am Heppenheimer Schlossberg

Preisverleihung für Trockenmauerprojekt am Heppenheimer Schlossberg

Beim 7. Wettbewerb „Landschaft in Bewegung“ hat die Bergstraße gleich 3 von 5 Preisen im Wert von je 10.000 € abgeräumt.

Um die Preisgelder für den Wettbewerb, den die Metropolregion Rhein-Neckar alle 2 Jahre organisiert, hatten sich insgesamt 21 Projekte beworben.

Von Seiten der Jury lobte Prof. Dr. Swantje Grotheer von der TH Berlin das Niveau der Anträge und den Vernetzungsgrad der Beteiligten.

Dr. Claus Peinemann vom Verband Region Rhein-Neckar stellte am Dienstag 28.11. die fünf Sieger vor. Im Reiss-Engelhorn Museum in Mannheim gingen 3 von 5 Schecks an die Bergstraße, 1 an ein Projekt aus der Pfalz und 1 an ein Projekt des Naturparks Neckartal.

Von der Bergstraße wurde das Trockenmauerprojekt am Heppenheimer Schlossberg des Genial Regional Verein, NABU und Stadt Heppenheim mit 10.000 € prämiert. Darüber haben wir uns sehr gefreut. Auf dem Bild stehen auf der rechten Seite, unsere Vorstandsmitglieder Beate Weis (Organisatorin des Trockenmauerkurs) und Brigitte Zimmermann.

Genial Regional Verein - Trockenmauern Bergstraße - Das Trockenmauer-Projekt am Heppenheimer Schlossberg

Projektbeschreibung : Naturstein-Trockenmauern am Schlossberg fachgerecht sanieren und erstellen. Ein Intensivkurs in Theorie und Praxis für Grundstücksbesitzer, Landwirte, Winzer und Multiplikatoren. Am Heppenheimer Hausberg, dem Schloßberg, wurde Fachwissen zum traditionellen Trockenmauerbau weitergegeben und erlernt.

Außerdem fließen 10.000 € für ein Projekt der Stadt Bensheim mit dem Wasserschutzverband an der ehemaligen Neckarschleife bei Langwaden und Fehlheim. Die dritte Prämie ging an die Biodiversitätsoffensive Lautertal-Bensheim.

Der Genial Regional Verein und das Projekt-Team „Trockenmauern Bergstraße“ sagte Danke und beglückwünscht auch die weiteren ausgezeichneten Projekte.

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  • Bensheimer Wochenmarkt – Kundenumfrage

    Das Bürgernetzwerk Bensheim hat vom 4. August 2020 – 5. September 2020 eine Befragung unter Besuchern und Kunden des Bensheimer Wochenmarkts durchgeführt, um mehr über deren Wünsche und Erwartungen an den Wochenmarkt zu erfahren.

    Der Genial Regional Verein ist der Meinung, die gewonnenen Erkenntnisse sind nicht nur für Bensheim relevant, sondern können auch anderen Städten helfen, Ihre Wochenmärkte an den Bedürfnissen der Kunden auszurichten und zu einer Attraktivität für die Innerstädte zu entwickeln.

    504 Besucher und Kunden des Bensheimer Wochenmarkts beantworten die Fragen des Bürgernetzwerk

    Bedanken möchte sich das Bürgernetzwerk bei 504 Teilnehmern, die einen Fragebogen online und in Papierform ausgefüllt haben. Damit wurde das Ziel von 500 Teilnahmen an der Befragung erreicht. Das Meinungsbild der Kunden zum zum Bensheimer Wochenmarkt kann daher durchaus als repräsentativ angesehen werden.

    Folgende Fragen wurden den Besuchern und Kunden des Bensheimer Wochenmarkts gestellt:

    • Wie oft besuchen Sie den Bensheimer Wochenmarkt?
    • In welcher Entfernung vom Markt wohnen Sie?
    • An welchen Tagen sollte Ihrer Meinung nach, der Wochenmarkt stattfinden?
    • Welche Öffnungszeiten wünschen Sie unter der Woche?
    • Welche Öffnungszeiten wünschen Sie sich am Samstag?
    • Welche Waren und gastronomischen Angebote sollte der Bensheimer Wochenmarkt bieten?
    • Verbinden Sie Ihren Wochenmarkteinkauf häufig mit anderen Aktivitäten?
    • Warum kaufen Sie nicht oder nur selten auf dem Wochenmarkt ein?
    • Würden Sie mehr regionale Produkte kaufen, wenn diese:
    • Wo würden Sie regionale Produkte am liebsten aussuchen, bestellen oder kaufen?
    • Würden Sie regionale Produkte auch dann kaufen, wenn sie etwas teurer sind als nicht-regionale Produkte?
    • Alter der Befragten
    • Geschlecht der Befragten

    Die Ergebnisse und Schlussfolgerungen aus den Antworten der Befragten hat das Bürgernetzwerk in einer Präsentation zusammengestellt.

    HIER können Sie die komplette Dokumentation mit vielen weiteren Details herunterladen.

    Der Bensheimer Wochenmarkt hat Potenzial:

    • 50% der Befragten möchten dort regionale Produkte kaufen.
    • 85% sind bereit, für regionale und nachhaltige Produkte mehr Geld auszugeben !!!!

    Der Bensheimer Wochenmarkt muss sich aber definitiv mehr an den Bedürfnissen der potenziellen Kunden ausrichten:

    • Eine Kommunikation und Information bzgl. Anbietern und Produkten auf dem Bensheimer Wochenmarkt ist so gut wie nicht vorhanden. Hier muss eine Lösung (analog und digital) her

    Das Bürgernetzwerk Bensheim möchte zusammen mit der Stadt Bensheim, dem Stadtmarketing und den Anbietern auf dem Wochenmarkt einige der Erkenntnisse und gewünschten Verbesserungen umsetzen, um den Bensheimer Wochenmarkt damit für seine Kunden weiterzuentwickeln und attraktiv zu gestalten.

    ZIEL: Bensheimer Marktplatz und Bensheimer Wochenmarkt gemeinsam als MARKT für REGIONALES entwickeln !!

    Bedanken möchten sich das Bürgernetzwerk bei allen, die dabei unterstützt haben, die Umfrage durchzuführen und diese wichtigen Erkenntnisse zu erlangen.

    Das Team vom Bürgernetzwerk Bensheim

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    Einkochen, Fermentieren und haltbar machen

    Am 2. September 2025 fand der 2te Kochkurs des Genial Regional Verein im Rahmen des Projekts „Genial Regional macht Schule 2025“ in der Erich-Kästner-Schule in Bürstadt statt. Referent war Stefan Beckmann, vom Bio-Catering Biond (www.biond.de).

    Fermentieren

    Fermentiertes Gemüse ist nicht nur eine alte Konservierungsmethode, sondern hat auch eine ganze Reihe gesundheitlicher Vorteile – aber es gibt auch Punkte, die man beachten sollte. Hier ein Überblick:

    Gesundheitliche Vorteile von fermentiertem Gemüse

    Fördert die Darmgesundheit

    • Milchsäurebakterien (z. B. Lactobacillus) entstehen bei der Fermentation.
    • Diese probiotischen Kulturen können die Darmflora positiv beeinflussen, die Verdauung fördern und Blähungen oder Verstopfung lindern.

    Verbesserte Nährstoffaufnahme

    • Durch Fermentation werden Nährstoffe wie Vitamine (z. B. Vitamin C, B-Vitamine, Vitamin K2) besser verfügbar.
    • Mineralstoffe wie Eisen oder Magnesium können leichter aufgenommen werden.

    Stärkung des Immunsystems

    • Ein gesunder Darm hängt eng mit einem starken Immunsystem zusammen.
    • Probiotische Bakterien können Entzündungen regulieren und das Risiko für Infektionen senken.

    Längere Haltbarkeit & natürliche Konservierung

    • Gemüse bleibt ohne Zusatzstoffe über Monate haltbar..
    • Der Säuregehalt (pH-Wert) verhindert das Wachstum schädlicher Keime.

    Positive Wirkung auf Stoffwechsel und Gewicht

    • Einige Studien deuten darauf hin, dass fermentierte Lebensmittel das Risiko für Übergewicht, Typ-2-Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen senken können.

    Mögliche Risiken & Dinge zum Beachten

    Salzgehalt

    • Bei der klassischen Milchsäuregärung wird viel Salz verwendet. Zu hoher Konsum kann problematisch für Herz-Kreislauf-Patienten oder Menschen mit Bluthochdruck sein.

    Histaminbildung

    • Bei der Fermentation entsteht Histamin. Menschen mit Histaminintoleranz reagieren darauf oft mit Kopfschmerzen, Hautausschlägen oder Verdauungsproblemen.

    Individuelle Verträglichkeit

    • Zu Beginn können Blähungen, Völlegefühl oder Bauchgrummeln auftreten, bis sich der Darm an die neuen Bakterien gewöhnt.
    • Langsam einführen (z. B. mit 1–2 EL Sauerkraut täglich starten).

    Hygiene & Sicherheit

    • Wichtig: Sauberes Arbeiten, sauberes Equipment, richtige Salzkonzentration.
    • Wenn es stark faulig riecht, schleimig wird oder Schimmel bildet → nicht mehr essen.

    Nicht für alle geeignet

    • Menschen mit geschwächtem Immunsystem oder nach Organtransplantationen sollten vorsichtig sein und ggf. vorher ärztlich abklären.

    Kurz gesagt: Fermentiertes Gemüse kann ein echtes Superfood für den Darm und das Immunsystem sein – solange es richtig hergestellt und individuell verträglich ist.

    Ideen für fermentiertes Gemüse

    Kimchi (klassisch)

    • Chinakohl, Karotten, Paprika, rote Zwiebeln, Kurkuma, Ingwer, Chiliflocken

    CurryKraut

    • Chinakohl, Spitzkohl, Weißkohl (manchmal etwas Wirsing), Kurkuma, Ingwer, Cilliflocken, Curry (Kreuzkümmel)

    BlumenkohlCurry

    • Blumenkohl (Scheiben), Chinakohl, Spitzkohl, Karotten (Scheiben), rote Zwiebeln, getrocknete Tomaten, Ingwer, Kurkuma, Chiliflocken)

    Lauch/Karotten – Kimchi

    • Spitzkohl (grob), Lauch, Karotte (grob gerieben)

    Blumenkohl/ Lauch/ Karotten Kimchi

    • Blumenkohl (Röschen), Karotte (grob gerieben), Spitzkohl (grob), Lauch

    Rotes Kimchi

    • Rotkraut, Blumenkohl, rote Bete, Chinakohl, Möhre

    mit Gelber Bete

    • Gelbe Bete (Würfel), Karotten (Scheiben), Lauch, Spitzkohl (grob), Chinakohl

    Sauerkraut (klassisch)

    • Spitzkohl, Weißkraut, (Lorbeer, Wachholder)

    Rettich Kimchi

    • Rettich (dünne Scheiben), Karotte (dünne Scheiben), Lauch

    Grundrezept: Fermentiertes Gemüse

    • ca. 1 kg Gemüse (z. B. Kohl, Karotten, Blumenkohl, Lauch, Rettich, Bete …)
    • 20 g Salz (= 2 % vom Gemüsegewicht) → am besten naturbelassenes Meersalz oder Steinsalz
    • Gewürze nach Belieben: Knoblauch, Ingwer, Chili, Kümmel, Lorbeer, Pfefferkörner …
    • Optional: Starterkultur (z. B. etwas vom Saft eines vorherigen Ferments)

    Gemüse vorbereiten

    • Waschen, ggf. schälen und in die gewünschte Form schneiden (Scheiben, Raspeln, Röschen). – unterschiedliche Schnittform – anderer Geschmack

    Salzen

    • Gemüse in eine große Schüssel geben, Salz dazu.
    • Mit den Händen kräftig kneten oder stampfen, bis Flüssigkeit austritt (das ist die spätere Lake).

    Abfüllen

    • Gemüse dicht in ein sauberes Bügel- oder Schraubglas pressen.
    • Es muss komplett mit Flüssigkeit bedeckt sein. Falls zu wenig Lake da ist: etwas Salzlösung (2 %) nachgießen.

    Beschweren

    • Mit einem Gewicht (Glasgewicht, kleiner Teller, sauberes Kohlblatt) das Gemüse unter der Flüssigkeit halten.
    • Wichtig: Gemüse darf nicht mit Luft in Kontakt kommen → sonst Schimmelgefahr.

    Fermentieren lassen

    • Glas (Weck-Gläser) verschließen. Nicht öffnen – es darf kein Sauerstoff reinkommen
    • Zimmertemperatur (18–22 °C) für 3–7 Tage stehen lassen.
    • Unterschiedliche Temperatur – anderer Geschmack

    Reifen lassen

    • Im Kühlschrank entwickelt sich das Aroma weiter.
    • Haltbarkeit: mehrere Monate, solange das Gemüse unter der Lake bleibt.

    Tipps

    • Menge Salz ist entscheidend: ca. 2 % ist optimal (z. B. 1 kg Gemüse → 20 g Salz).
    • Schaumbildung / Blubbern ist normal: das sind die Milchsäurebakterien.
    • Wenn sich ein weißer Film (Kahmhefe) bildet → meist harmlos, aber bei Schimmel (flauschig, farbig) entsorgen.
    • Immer sauber arbeiten – Glas, Hände, Schneidebrett.
    • Geruchs- und Geschmackskontrolle

    Die Kursteilnehmer konnten dabei praktische Erfahrung sammeln, über das Fermentieren diskutieren und hatten viel Spaß beim Schneiden, Salzen, Stampfen und Befüllen der Gläser.

    Genial Regional macht Schule 2025 - Kochkurs - Geschnittem, Gesalzen und Gestampft

    Einkochen

    Gesundheitliche Vorteile beim Einkochen

    Längere Haltbarkeit

    • Durch Erhitzen werden Mikroorganismen und Enzyme abgetötet → Lebensmittel sind über Monate bis Jahre haltbar.
    • Praktisch für Vorratshaltung und weniger Lebensmittelverschwendung.

    Nährstoffsicherung

    • Viele Mineralstoffe (z. B. Kalium, Magnesium, Eisen) bleiben beim Einkochen gut erhalten.
    • auch Ballaststoffe bleiben unverändert und fördern die Verdauung.

    Saisonale Vielfalt

    • Saisonales Obst & Gemüse kann eingekocht und ganzjährig genutzt werden – fördert eine abwechslungsreiche Ernährung.

    Selbstgemacht = kontrollierte Zutaten

    • Im Gegensatz zu industriellen Konserven enthält Selbstgemachtes keine Konservierungsstoffe, Farbstoffe oder unnötigen Zucker/Salz (außer man fügt es selbst zu).

    Gesundheitliche Nachteile & Risiken

    Vitaminverluste

    • Hitzeempfindliche Vitamine (v. a. Vitamin C, B-Vitamine, Folsäure) gehen teilweise verloren.
    • Der Verlust hängt von Temperatur & Dauer ab (besonders bei langem Einkochen oder hoher Hitze).

    Botulismus-Risiko (sehr selten, aber ernst)

    • Clostridium botulinum kann in sauerstoffarmen, feucht-warmen Milieus wachsen (z. B. bei unsachgemäß eingekochtem Gemüse/Fleisch).
    • Vorbeugung:
    • Strikte Hygiene beim Einkochen.
    • Säurehaltige Lebensmittel (z. B. Obst, Tomaten) sind unkritischer.
    • Bei Gemüse/Fleisch → unbedingt lange genug bei mind. 100 °C (besser 120 °C im Druckkochtopf) einkochen.

    Nährstoffeinseitigkeit

    • Wenn man sich stark auf Eingekochtes verlässt, kann es auf Dauer zu weniger Frischkost und Rohkost kommen → schlechtere Vitaminversorgung.

    Salz- oder Zuckergehalt

    • Viele Rezepte nutzen Zucker (Marmelade, Kompott) oder Salz (eingelegtes Gemüse). Ein übermäßiger Konsum kann gesundheitlich nachteilig sein.

    Auch für das leibliche Wohl der Kursteilnehmer wurde gesorgt. Zum gemeinsamen Mittagessen gab’s frisch zubereitete Grünkern-Bolognese, Apfelmus mit eingekochten Kirschen und schöne Bilder vom Kochkurs des Genial Regional Verein.

    Genial Regional macht Schule 2025 - Kochkurs - Grünkern-Bolognese zum gemeinsamen Mittag

    Grünkern-Bolognese

    • 200 g Grünkern (geschrotet)
    • 2 EL Olivenöl
    • 1 Zwiebel, fein gewürfelt
    • 2 Knoblauchzehen, fein gehackt
    • 1 Karotte, klein gewürfelt oder geraspelt
    • 1 Stange Staudensellerie, fein gewürfelt (optional)
    • 1 Dose Tomaten (stückig, ca. 400 g)
    • 2 EL Tomatenmark
    • 500 ml Gemüsebrühe
    • 2 TL Oregano (getrocknet)
    • 1 TL Thymian (getrocknet)
    • 1 Lorbeerblatt
    • Salz & Pfeffer nach Geschmack

    Grünkern vorbereiten

    • Grünkernschrot in einer trockenen Pfanne kurz anrösten, bis er duftet (gibt ein nussiges Aroma).
    • Danach mit der Gemüsebrühe übergießen und ca. 15 Minuten quellen lassen.

    Gemüse anbraten

    • Öl in einem Topf erhitzen.
    • Zwiebel, Knoblauch, Karotte (und Sellerie) anschwitzen, bis sie weich sind.

    Tomatenbasis

    • Tomatenmark kurz mitrösten.
    • Mit Rotwein (oder etwas Brühe) ablöschen.
    • Stückige Tomaten und Gewürze (Oregano, Thymian, Lorbeerblatt) dazugeben.

    Grünkern untermischen

    Mit Salz & Pfeffer abschmecken.

    Den gequollenen Grünkern mit der Brühe unterrühren.

    Alles bei mittlerer Hitze ca. 20–30 Minuten köcheln, bis die Sauce schön sämig ist.

  • Trockenmauer-Projekt des NABU Meerbachtal : Vorher & Nachher

    Die Trockenmauer im Meerbachtal bei Zell/Gronau ist ein kulturhistorisch und ökologisch wertvolles Bauwerk mit einem geschätzten Alter von rund 120 Jahren. Sie stellt nicht nur ein eindrucksvolles Zeugnis traditioneller Bauweise dar, sondern ist auch ein bedeutender Lebensraum für zahlreiche geschützte Tier- und Pflanzenarten wie Eidechsen, Wildbienen, Moose und Flechten. Das Ziel des NABU Meerbachtal war die fachgerechte Restaurierung dieser Mauer, die über Jahrzehnte durch Erosion und Bewuchs stark beschädigt wurde. Die Maßnahme wurde ergänzt durch den Bau eines kleinen, schlichten Unterstands in unmittelbarer Nähe – als Ort für Naturbeobachtung, Umweltbildung und das Zusammenkommen von Ehrenamtlichen, Schulklassen und interessierten Bürgerinnen und Bürgern.

    Bildhafte Dokumentation des Projekts : Vorher – Nachher

    Im November 2024 startete das Projekt in Gronau (im Steinförst Fl. 5 Nr. 51) mit der Entbuschung und Freilegung der noch vorhandenen Mauerreste.

    Trockenmauer-Projekt des NABU Meerbachtal 2025 (1) - Entbuschung und Freilegung

    Nach der Entbuschung musste die Fläche noch vom Mulchmaterial befreit werden. In der Luftaufnahme wird nicht nur der Fortschritt der Arbeiten, sondern auch die Grüße des zu bearbeitenden Grundstücks sichtbar.

    Trockenmauer-Projekt des NABU Meerbachtal 2025 (2) - Luftaufnahme nach dem Entbuschen im Meerbachtal

    Im Februar 2025 wurden die Arbeiten am Trockenmauer-Projekt Meerbachtal wieder aufgenommen. Die Fläche wurde modelliert, sauber eingeebnet und abgerecht bzw. geschoben. Der auf der Fläche abgelagerte Müll wurde abtransportiert und ein Weg zum Grundstück wieder angelegt.

    Trockenmauer-Projekt des NABU Meerbachtal 2025 (3) - Müllentsorgung und Weg zum Grundstück anlegen

    Im April 2025 wird mit den Sanierungsarbeiten an der Trockenmauer im Meerbachtal begonnen. Eine große Menge an Steinen wird bewegt. Die Sanierung der Mauer zeigt sichtbare Fortschritte.

    Trockenmauer-Projekt des NABU Meerbachtal 2025 (4) - Sanierungsarbeiten an der Mauer beginnen

    Der 1. Teilabschnitt der Trockenmauer ist bald fertig. Ober- und unterhalb der Trockenmauer wird die Fläche modelliert und für die Aussaat eingeebnet. Eine Treppe zur nächsten Terrasse wird gebaut.

    Trockenmauer-Projekt des NABU Meerbachtal 2025 (5) - Eine Treppe zur nächsten Terrasse wird gebaut

    Offizielle Übergabe der Fördersumme in Höhe von 45.000 € an den NABU Meerbachtal. Das Projekt wurde aus Mitteln der naturschutzrechtlichen Ersatzzahlungen des Kreises gefördert. Kreisbeigeordneter Matthias Schimpf und Herrn Michael Weidner von der Unteren Naturschutzbehörde (UNB) übergeben den Förderbescheid.

    Trockenmauer-Projekt des NABU Meerbachtal 2025 (6) - Offizielle Übergabe der Fördermittel vom Kreis

    Im zweiten Bauabschnitt wurden die Grundsteine gesetzt. Besonders gut sichtbar ist hier die Hinterschüttung. Die Firma Thomas und Lutz Müller hat passende Steine in Birkenau besorgt. Die großen Steine werden mithilfe eines Baggers platziert.

    Trockenmauer-Projekt des NABU Meerbachtal 2025 (7) - Bauarbeiten mit Bagger am 2 Bauabschnitt

    Auch der zweite Bauabschnitt nähert sich der Fertigstellung. Im Juni 2025 ist der zweite Bauabschnitt der Trockenmauer im Meerbachtal abgeschlossen – der Boden wird modelliert und angeglichen. Am 27. Juni 2025 erfolgt die Einsaat der neu modellierten Flächen mit regionalem Saatgut vom NABU-Meerbachtal.

    Trockenmauer-Projekt des NABU Meerbachtal 2025 (8) - Zweiter Bauabschnitt fertiggestellt

    Das Projekt des NABU Meerbachtal Zell/Gronau e.V. vereint ökologische, kulturelle und soziale Aspekte auf beispielhafte Weise:

    Ökologischer Nutzen: Durch die Sanierung der Trockenmauer werden wertvolle Kleinstlebensräume dauerhaft erhalten und gefördert. Die Maßnahme trägt direkt zum regionalen Arten- und Biotopschutz bei.

    Soziales Engagement: Die Planung und Umsetzung erfolgten unter aktiver Beteiligung der ehrenamtlich engagierten Mitglieder des NABU Meerbachtal. Die gemeinsame Arbeit fördert den sozialen Zusammenhalt in der Region.

    Der geplante Unterstand schafft einen dauerhaften Ort für Umweltbildung, Führungen und gemeinsame Aktivitäten – offen für alle Generationen. Hier kann Natur erlebbar gemacht und Wissen weitergegeben werden.

    Die Bilder zur Dokumentation dieses Trockenmauer-Projekts wurden uns von Jürgen Schneider, dem Vorsitzenden des NABU Meerbachtal Zell/Gronau e.V. bereitgestellt. Vielen Dank dafür. Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit mit dem NABU Meerbachtal Zell/Gronau e.V. zum Thema Trockenmauern an der Bergstraße.

    Trockenmauer-Projekt des NABU Meerbachtal 2025 (99)

  • Letzte Vespertouren des Naturparks Neckartal-Odenwald

    Ein genussvolles Jahr neigt sich dem Ende entgegen. Am Sonntag, den 24. Oktober 2021 lädt die letzte Runde Vespertouren zum Entdecken der Landschaften im Naturpark Neckartal-Odenwald und gleichzeitigem Genießen von regionalen Köstlichkeiten!

    Bei den Vespertouren des Naturparks Neckartal-Odenwald und der mit ihm zusammenarbeitenden Betriebe werden regionale Köstlichkeiten zum Unterwegsverzehr mit einer Wanderung in der heimischen Natur verbunden.

    Da jeder Betrieb die Vespertaschen mit seinen hofeigenen Spezialitäten und denen seiner Partner füllt, variiert die Zusammenstellung der Produkte: Von frischen Backwaren über Hausmacher Wurst und Käse, Obst und Gemüse bis hin zu Mostbirnensenf. Vegetarische Vespertaschen werden ebenfalls angeboten. 

    Regional wirtschaftende Betriebe erhalten durch ihre Arbeit die uns vertraute Kulturlandschaft. Sie erzeugen köstliche Produkte, deren kurze Transportwege Klima und Umwelt schonen. Für Verbraucher*Innen garantieren sie Frische und Qualität. Umgekehrt ist jeder Kauf soziales Engagement, das die in Baden-Württemberg typischen kleinbäuerlichen Strukturen unterstützt. Die Vespertouren bieten die Möglichkeit, inmitten unserer Kultur- und Naturlandschaft diese regionalen Produkte direkt vom Betrieb und seinen Kooperationspartnern aus der Region zu verkosten.

    So geht’s: Über den Online-Shop des Naturparks können Interessierte eine mit lokalen Leckereien zum Sofortverzehr gefüllte Vespertasche buchen. Beim Direktvermarkter ihrer Wahl holen sie die Tasche mit hofeigenen Produkten ab. Ein Wandervorschlag, der direkt am teilnehmenden Betrieb startet, liegt jeder Vespertasche bei.

    Zum krönenden Finale der Vespertouren bieten alle neun teilnehmenden Betriebe noch einmal ihre ganz individuellen Vespertaschen an:

    Weingut Uhler & Blank, Sinsheim (Taschenausgabe in Eschelbronn)
    Heinrich Hof Gbr, Obrigheim
    Es-Cider-Haus – Frucht im Glas, Waldbrunn
    Hof Edelmann, Waldbrunn
    Bäckerei Englert, Elztal
    Lauers Grünkern, Walldürn
    Biobackstube Fritzebeck, Seckach
    Leon Scholl Direktvermarktung, Mudau (Taschenausgabe in Eberbach)
    Matthias & Lukas Berberich GbR, Hardheim

    Die letzte Gelegenheit zur Buchung endet am 18. Oktober 2021 im Online-Shop des Naturparks Neckartal-Odenwald möglich:
    www.naturpark-neckartal-odenwald.de/service/online-shop/

    Kontakt:
    Naturpark Neckartal-Odenwald
    Kellereistr. 36
    69412 Eberbach
    Tel.: 06271/942275
    Buero@np-no.de

    Bild-Quelle : Hof Edelmann, Waldbrunn

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    Urban Gardening in Bensheim – Kräuter für Grüne Soße

    Essbare Kräuter, snackbares Gemüse und Naschobst entlang der Hausmauer an der Friedhofstr. 35 in Bensheim pflanzen, pflegen und ernten. Das sind Ziele für das „Urban Gardening“, welches der Verein „Genial Regional“ mit Partnern in der Friedhofstr. 35 vorantreibt. 

    Im Frühjahr 2025 hatten die Projektverantwortlichen des Vereins die Idee, in einem der Beete die 7 Kräuter anzubauen, welche für die „Bergsträßer Grüne Soße“ benötigt werden.

    Die Grüne Soße ist eine für die Region typische Spezialität. Zur Herstellung werden traditionell sieben Kräuter verwendet, nämlich Borretsch, Kerbel, Kresse, Petersilie, Pimpinelle, Sauerampfer und Schnittlauch. Für die „Bergsträßer Grüne Soße“ wird Estragon (statt Borretsch) verwendet. Daher wachsen in diesem Hochbeet 8 Kräuter.

    Das Vereinsmitglied Corinna Meissner übernahm die Aufgabe, besorgte die benötigten Kräuter, bereitete das Hochbeet vor und bepflanzte es im Mai 2025. Gemeinsam mit der Vereinsvorsitzenden Brigitte Zimmermann wurde dann fleißig gegossen und gepflegt. Vorbeigehende konnten den Kräutern täglich beim Wachsen zuschauen.

    Genial Regional Verein - Urban Gardening in Bensheim 2025 - Corinna Meissner beim Anpflanzen

    Kräuter-Erntezeit in Bensheim

    Im Juni 2025 war es dann soweit und die erste Ernte der Kräuter für die Bergsträßer Grüne Soße konnte vorgenommen werden.

    Genial Regional Verein - Urban Gardening in Bensheim 2025 - Kräuter für Grüne Soße - Erntezeit

    Das Rezept für Bergsträßer Grüne Soße

     Zutaten für zwei Personen: 

    • 7 Kräuter (Estragon (statt Borretsch), Kerbel, Kresse, Pimpinelle, Petersilie, Sauerampfer, Schnittlauch)
    • 250 g Speisequark
    • 250 g Schmand
    • 250 g Buttermilch
    • 2 TL Senf
    • 2 Essiggurken
    • Salz, Pfeffer und Zitronensaft zum Abschmecken

    Beilagen:

    • Bergsträßer Pellkartoffeln
    • Gekochte Eier

     Zubereitung:

     1) Kräuter waschen, gut abtropfen, sehr fein hacken

     2) Quark mit Schmand, Buttermilch, gehackten Essiggurken und Senf verrühren

     3) Kräutermischung unterheben, mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft

    abschmecken und ziehen lassen

     Zusammen mit halbierten Eiern und Pellkartoffeln auf dem Teller anrichten und warm oder kalt genießen.

    Wir wünschen Guten Appetit !!

    Der Genial Regional Verein möchte mit diesem Projekt viele Menschen anregen, mal wieder selbst regionale Gerichte zuzubereiten und hier wachsenden Kräuter, Gemüse, Obst dafür zu nutzen.

    Das Ernten am Jahreszeiten in der Friedhofstraße 35 in Bensheim ist erlaubt und gewünscht !!

    Genial Regional Verein - Urban Gardening in Bensheim 2025 - Kräuter für Grüne Soße - Ernten erlaubt

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    Genial Regional macht Schule – 2026

    Klimaschutz durch mehr regionale und saisonale Lebensmittel. Dieses Thema soll über die Schulen in die Bevölkerung getragen werden. Um dafür eine Grundlage zu schaffen, hat der gemeinnützige Genial Regional Verein in Kooperation mit der Bensheimer Heinrich-Metzendorfschule und weiteren Partnern ein Vernetzungs- und Bildungsangebot im Schuljahr 23/ 24 geschaffen und umgesetzt. Das im Jahr 2024 erfolgreich mit 4 Kochkursen gestartete Projekt des Vereins und seinen Partnern, wird in 2026 fortgesetzt. Es werden weitere 3 saisonal-regionale Kochkurse für Mitglieder und Lehrkräfte allgemeinbildender und beruflicher Schulen angeboten.

    Gestartet wird im Frühjahr 2026 mit dem Thema „Mittelalterliches Kochen mit Kinder“. Es folgen 2 weiteren Veranstaltungsthemen bis Ende des Jahres 2026.

    ModulVeranstaltungsterminThema und Ort
    1D0., 07.05.2026Mittelalterliches Kochen mit Kinder
    – Koch / Referent : Freilichtlabor
    – Veranstaltungsort : Freilichtlabor Lauresham, Lorsch
    2Do., xx.xx.2026
    Brot zubereiten und backen
    – Koch / Referent : Daniel Petruccelli (Berufsschule GG)
    – Veranstaltungsort : Berufliche Schulen Groß-Gerau (BSGG)
    3Di., xx.xx.2026Thema und Ort stehen noch nicht fest

    Pro Modul können 16 Personen teilnehmen, davon 2-3 Personen vom Verein, 1 Referent/Koch, 12 Lehrkräfte. Die Veranstaltung ist insbesondere für Lehrkräfte der Grundschulen, der Haupt- und Realschulen, sowie beruflichen Schulen gedacht. Die Inhalte der Fortbildungsreihe können im Rahmen von Projektwochen und –tagen der entsprechenden Lerngruppe angepasst werden.

    AGENDA / INHALTE und GEPLANTER VERLAUF

    ZeitInhalt
    09.00 Uhr – 10.00 UhrGegenseitiges Kennenlernen und Info zum Verein Genial Regional  
    10.00 Uhr – 11.00 UhrVorstellung der Produzenten und deren Produkte, Informationen zu den Produkten, Rezeptauswahl zum jeweiligen Thema  
    11.00 Uhr – 13.30 UhrGemeinsames Kochen und Essen    
    13.30 Uhr – 14.00 UhrInformation zu Ausbildungs- und Beschäftigungsmöglichkeiten in der Hotellerie und Gastronomie  
    14.00 Uhr – 15.00 Uhr    Reflektion und Abschluss der Veranstaltung

    ANMELDUNG und TEILNAHMEMÖGLICHKEIT

    Der Anmeldeschluss liegt jeweils 3 Wochen vor dem Veranstaltungstermin. Es besteht die Möglichkeit, an einzelnen, oder auch an allen Modulen teilzunehmen. Für die Teilnahme wird ein kleiner freiwilliger Kostenbeitrag erhoben, welcher in Form einer Spende am Tag der Veranstaltung entrichtet werden kann.

    Rückfragen beantwortet die Vorsitzende des Genial Regional Verein, Brigitte Zimmermann-Petrullat gerne freitags zwischen 15 und 18 Uhr im Laden „Jahreszeiten regional erleben“ in der Friedhofstr. 35 in Bensheim. Anmeldung zur Teilnahme und weitere Infos auch per Mail an genialregional@t-online.de

    Wir, die Initiatoren und Organisatoren, das sind fünf Institutionen an der Bergstraße, denen das Thema „Gesunde, nachhaltige, saisonale und regionale Ernährung“ ein wichtiges Anliegen ist. Der „Genial Regional Verein“, die Heinrich-Metzendorf-Schule, der Geo-Naturpark Bergstraße-Odenwald, der DEHOGA und „Jahreszeiten regional erleben“, die Plattform für Regionales an der Bergstraße.

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