Genial Regional Verein - Trockenmauern Bergstraße - Das Trockenmauer Projektteam

Video-Beitrag – Trockenmauerkurs (Theorie und Praxis)

Der Genial Regional Verein setzt sich für den Erhalt von Trockenmauern an der Bergstraße ein 😊

Am 6. und 7. September 2025 fand wieder ein Trockenmauer-Kurs in Theorie und Praxis statt. Der theoretische Teil fand am Freitag in den Räumlichkeiten von „Jahreszeiten regional erleben“ in der Bensheimer Friedhofstraße statt. Zur Praxis am Samstag hatte der Verein dann an den Schloßberg in Heppenheim eingeladen.

Eindrücke von unserem Trockenmauer-Kurs in Theorie und Praxis, bekommt Ihr im Video-Beitrag, welchen wir mit Bild und Videomaterial von den Beiden Tagen erstellt und auf unserem YouTube Kanal veröffentlicht haben.

Trockenmauerkurs - Theorie im Jahreszeiten regional erleben

Hier der LINK zum Video-Beitrag : Genial Regional Verein – Trockenmauer Kurs an der Bergstraße (Theorie und Praxis)

Ihr wollt mehr zum Thema Trockenmauern erfahren ? dann schaut doch mal hier im Projekt-Bereich „Trockenmauern Bergstraße“ auf unserer Webseite nach : Trockenmauern Bergstrasse – Genial Regional Verein

Und wen es Fragen zum Verein und zum Thema Trockenmauern gibt, dann nehmt gerne mit uns Kontakt auf 😊

Ähnliche Beiträge

  • Genial Regional Verein @ Pegasus Late Night Show

    Regionale Produkte, Regionalvermarktung und Nachhaltigkeit, waren die Themen der „PEGASUS Late Night Show“ am Montag 26. April 2021 um 19:00 Uhr.

    Die Veranstaltung kam auf Initiative des Projekts HeimatLeben 4.0 – Bergstraße-Odenwald in Kooperation mit dem Genial Regional Verein zustande. Die Gäste des Abends sind Mitglieder des Vereins, oder arbeiten eng in unseren gemeinsamen Projekten zusammen.

    Pegasus Late Night Show - Regional

    Die Gesprächspartner in der Pegasus Late Night Show :

    • Brigitte Zimmermann – Jahreszeiten Regional erleben und Genial regional Verein
    • Beate Weis – Jahreszeiten Regional erleben und Kernhaus Streuobst
    • Birgit Rinke – Marktschwärmer
    • Charlotte Freiberger – Weingut Freiberger

    Charlotte Freiberger brachte 4 Weine mit und stellte sie vor, Brigitte Zimmermann hatte dazu passende regionale Speisen (Käse, Wurst usw.) ausgewählt.

    Genial Regional Verein - Charlotte Freiberger

    Seit dem 12.04.2021 gibt es auch eine eigene Pegasus Late Night Band „HopSocks“ bestehend aus Martin Schäfer, Nico Klein, Dominik Lasic und Philip Möke.

    Die Pegasus Late Night Show vom 26.04.2021 gibt es ONLINE auf YouTube (etwa ab Minute 14 im Video ist Regionalität das Thema) : https://www.youtube.com/channel/UCimQEAhBWYz1dHNvXdyWOvA

    Der Genial Regional Verein bedankt sich beim Team der Pegasus Late Night Show für die Einladung und die Möglichkeit, gemeinsam über Regionalität, Nachhaltigkeit und Landschaftserhalt an der Bergstraße zu sprechen.

    Bild-Quelle : Ottmar Meissner

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    Milchverarbeitung, Mozzarella, Joghurt & Käse

    Ein Hauch von Käse und frischen Erdbeeren lag in der Luft, als an der Heinrich Metzendorf Schule das erste Modul der Fortbildungsreihe „Genial regional macht Schule“ stattfand. Lehrkräfte aus Grundschulen, Haupt- und Realschulen und beruflichen Schulen an der Bergstraße tauchten tief in die Welt der Milchverarbeitung ein.

    Der Tag begann mit der Herstellung von Mozzarella. Unter fachkundiger Anleitung von Christine Kaiser, Fachbereichsleiterin Hauswirtschaft, verwandelten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Milch in den beliebten Käse. Doch damit nicht genug: Der frisch zubereitete Mozzarella wurde in zwei köstliche Varianten weiterverarbeitet. Die klassische italienische Version mit Tomaten und Basilikum brachte mediterranes Flair in die Schulküche, während die hessische Variante mit Rote Beete und glatter Petersilie eine regionale Note hinzufügte.

    Auch die Herstellung von Joghurt stand auf dem Programm. Mit den ersten Erdbeeren der Saison zauberten die Lehrkräfte eine süße Nachspeise, die nicht nur den Gaumen erfreute, sondern auch die Vielfalt regionaler Produkte unterstrich.

    Es folgte eine Käseverkostung, bei der acht verschiedene Käsesorten probiert wurden. Unterhaltsam moderiert wurde die Verkostung von Brigitte Zimmermann, der Vorsitzenden des Vereins „genial regional“. Begleitet von passendem Brot, Chutneys und herzhaften Marmeladen, bot die Verkostung eine wahre Geschmacksexplosion. Die Lehrkräfte nutzten die Gelegenheit, um sich über die unterschiedlichen Käsesorten auszutauschen und neue Ideen für den Unterricht zu sammeln.

    Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer gaben durchweg ein positives Feedback und gingen vollgepackt mit Ideen für den eigenen Unterricht nach Hause. Gemeinsam überlegten die Teilnehmer, wie das Thema Milch und Käse in den Unterricht integriert werden kann. Dabei wurden kreative Ansätze entwickelt, um sowohl Grundschulkinder als auch junge Erwachsene in der Berufsschule für die Thematik zu begeistern.

    Sabine Gnauck, die Abteilungsleiterin, zeigte sich begeistert: „Es ist beeindruckend zu sehen, wie engagiert und kreativ die Lehrkräfte sind. Diese Fortbildungsreihe bietet eine wunderbare Gelegenheit, regionale Produkte und handwerkliche Fähigkeiten in den Unterricht zu integrieren und so den Schülern praxisnahe und wertvolle Erfahrungen zu ermöglichen.“

    Genial Regional macht Schule : Fortbildung zum Thema Milchverarbeitung an der Metzendorf-Schule

    Bereits im zweiten Jahr findet an der Heinrich Metzendorf Schule in Kooperation mit dem Genial Regional Verein die Fortbildungsreihe „Genial regional macht Schule“ statt.  Wie auch im vergangenen Jahr werden vier Veranstaltungen angeboten. Im nächsten Modul wird das Thema „Brot und Brötchen backen“ bearbeitet. Dann folgt noch das Thema „Einkochen und Fermentieren“ und abschließend das Thema „Teigwaren und Soßen“.

    Die Veranstaltung war ein voller Erfolg und machte Lust auf mehr. Die Fortbildungsreihe „Genial regional macht Schule“ verspricht, auch in den kommenden Modulen spannende und praxisnahe Einblicke in die regionale Lebensmittelproduktion zu bieten. Interessierte Lehrkräfte können sich auf der Homepage „Jahreszeiten regional erleben“ informieren.

  • Aufbauanleitung – Trockenmauer

    Vorbemerkung:

    Trockenmauern sind als freistehende Weidemauern oder Stützmauern in gewissen Regionen typische Landschaftselemente. Das Bauen von Trockenmauern braucht handwerkliches Geschick, Erfahrung und zumindest zu Beginn kompetente Beratung sowie Zeit und geeignete Natursteine.

    Umfassende Bauanleitungen finden sich in der Publikationen der Stiftung Umwelt- Einsatz Schweiz. Reptilien, Spinnen und Schnecken, aber auch Pflanzen besiedeln Trockenmauern

    Standort: Am besten eignen sich südexponierte Hanglagen, wertvoll sind aber alle anderen Expositionen von West bis Ost.

    Material: Natursteine unterschiedlicher Form und Größe, die bevorzugt aus der näheren  Region stammen.

    Genial Regional Verein - Projekt - Trockenmauern Bergstraße - Aufbau-Skizzen

    Aufbau:

    Eine Trockenmauer setzt sich aus fünf Steintypen zusammen

    (Bild1). Fundamentsteine (1) sind möglicht groß, flach und fest, denn sie tragen das gesamte Gewicht der Mauer.

    Aufgebaut wird die Mauer aus Bausteinen (2),die keine Spitzen und mindestens eine flache Seite aufweisen sollten.

    Kleinere Steine dienen als Füllsteine (3) und können bei Bedarf Bausteinen unterlegt werden. Binder (4) / lange Steine, welche die beiden Wände verbinden – gewährleisten die Stabilität der Mauer.

    Zu oberst werden Decksteine (5) gesetzt.

    Die Maße der Trockenmauer richten sich nach den vorhandenen Steinen, der gewünschten Funktion sowie dem ortstypischen Baustil.

    Als Faustregel gilt, dass eine Mauer doppelt so hoch gebaut wird, wie das Fundament breit ist.

    Zwei A-Rahmen (s. Abb.2), welche das Profil der Mauer zeigen und zwischen den Richtschnüre gespannt werden, sind notwendige Hilfsmittel.

    Beim Trockenmauerbau sind fünf Grundregeln zu beachten:

    (1) die Steine sind so zu setzten das jeder Stein seine Nachbar Steine berührt, denn Lücken gefährden die Stabilität.

    (2) Die Steine sind versetzt zu platzieren, damit keine Kreuzfugen entstehen, die über mehrere Schichten laufen. Ein Stein ist also auf zwei Steine zu setzten und zwei auf einen Stein.

    (3) Füllsteine sind sorgfältig einzeln und möglicht kompakt in die Hohlräume zwischen den Bausteinen zu platzieren, um ein wackeln der Steine zu verhindern.

    (4) Die Oberfläche der Mauersteine muss immer leicht nach inne und nach hinten geneigt sein.

    (5) Mit einer Richtschnur ist stetig zu überprüfen, dass die Mauer fluchtgerecht gebaut wird. Mauern bis 1.20m können ggf. einwandig, höhere sollten doppelwandig gebaut werden. Im Folgenden wird der Aufbau einer gut 1m hohen doppelwandigen, freistehenden Weidemauer beschrieben.

    Für die Stabilität der Mauer empfiehlt sich bei weichem Boden Grasnarbe und Humus 15cm tief abzugraben (Bild2). Die A-Rahmen sind maximal 10m voneinander zu platzieren und dazwischen helfen eingeschlagene Eisenstangen, die Richtschnüre, die 15cm oberhalb der Bodenoberfläche gezogen werden, zu spannen . Danach wirt das Fundament aus möglichst einheitlichen, großen und flachen Steinen gelegt (Bild3). Jeder einzelne Stein ist zu stabilisieren, so dass man darüber gehen kann ohne dass sich ein Stein bewegt

    Nach Vollendung des Fundaments können die Richtschnüre 15cm nach oben verschoben und die erste Schicht gebaut werden.

    (Bild4).

    Die Steine sind mit ihrer Längsseite in der Mauer hinein zu legen, so dass ihre Außenfläche mit dem Profil der Mauer übereinstimmt. Jeder Stein muss so fest sitzen, dass er nicht mehr wackelt, und übereinander liegende Stossfugen sind zu vermeiden. Das Innere der Mauer ist sorgfältig mit Füllsteinen aufzufüllen. So geht es um Schicht. Da sich die Mauer gegen oben verjüngt, sind größere Stein in den unteren Schichten zu platzieren.

    Bei Stützmauern muss grundsätzlich bei jeder Schicht neben den Bausteinen die Hintermauer / Futter mit hochgeführt werden. Die Stabilität der Mauer wird deutlich verbessert durch die Binder, Diese werden rund 50 cm über dem Fundament eingebaut (Bild 5). Alle 2m sollte ein Binder platziert werden, der idealerweise durch die Hintermauerung verläuft.

    Auch hier gilt, wackeln verboten!

    Hat die Mauer die gewünschte Höhe erreicht, gilt es, die oberste Schicht auszugleichen, so dass darauf die Decksteine gesetzt werden können (Bild6). Die ersten Decksteine sind im Abstand von 5m zu setzen ( Bild 7). Dazwischen ist eine Richtschnur zu spannen, damit der Abschluss der Mauer parallel zur obersten Steinschicht erfolgt. Die Decksteine sind möglichst senkrecht einzubauen, so dass die Richtschnur fast berührt wird. Die Decksteine können mit Keilsteinen sorgfältig verkeilt werden, damit sie stabil auf der Trockenmauer liegen. In einer Schlusskontrolle sind Lücken sorgfältig mit Keilen zu füllen. Der Bau von Stützmauern ist prinzipiell gleich ( Bild8). Zuerst ist jedoch eine mindestens 40 cm tiefe Stufe in den Hang zu graben, damit eine gegen den Hang geneigte Ebene entsteht. Der Graben des Fundaments ist mit einer etwa 10 cm dicken, gestampften Schotterschicht zu füllen. Die Hintermauer oder Futtergenannt,  muss sorgfältig mit so genannten Schroppen (faustgroße Steinabfälle) verfüllt werden, um eine dauerhafte Entwässerung zu gewährleisten. Ein gutes Hinterfutter dient der  Wasserableitung und verhindert ein Drücken  des Berges durch Frost, dem größten Feind der Trockenmauer!

    Zeitpunkt:  Der Neubau erfolgt am besten während der Winterruhe (November bis März). Reparaturarbeiten dürfen jedoch nicht zu dieser Zeit erfolgen, da überwinternde Tiere zu Schaden kämen.

    Pflege: Je ungestörter eine Trockenmauer bleibt, desto besser ist es, jedoch sollte die Mauer regelmäßig auf Schadstellen überprüft werden. Nach Möglichkeit sind einwachsende Pflanzen, Sträucher und Bäume nur bedingt zu dulden, da sie sonst mit ihren Wurzeln in die Trockenmauer eindringen, und zum Teil großen Schäden anrichten können, da die Wurzeln die Steine auseinander drängen.

    Zusätzlich sollte man immer darauf achten, dass die Sonne die Trockenmauern erwärmen kann. Im Sommer werden hier bis zu 60 Grad Oberflächentemperatur erreicht.

    Aufwand:  Trockenmauernbau benötigt Zeit. Täglich kann man ca. 2-4 lfm/ Tag bei entsprechender Erfahrung) und geeigneter Steine schaffen. Man kann grob gerechnet mit ca. 2Tonnen /qm kalkulieren, die bewegt werden müssen.

    Benötigtes Material: Schaufel, Pickel; Kiesrechen Handschuhe, stabile Hacke, gutes Schuhwerk. Maßband, Wasserwaage, Bauschnur, Dachlatten (für A-Rahmen), Schnureisen, Gummihammer, Meißel, Spezial-Fäustel, Schubkarre, Sackkarre, ev. Hebegeräte, Spezialmeisel, Schutzbrille, Brecheisen, Astschere,

    Trockenmauern sollten nur von geschulten Fachkräften gebaut werden. Die Trockenmauer-Spezialisten des Genial Regional Verein stehen Ihnen gerne beratend zur Verfügung. Kontaktmöglichkeit hier Trockenmauern Bergstrasse – Genial Regional Verein

    Genial Regional Verein - Projekt - Trockenmauern Bergstraße - Fertige Mauer

  • Genial Regional Verein feiert 2-jähriges Gründungsjubiläum

    Mitglieder entwickeln neue Ideen & Aktivitäten

    Der Verein „Genial Regional Heidelberg Rhein-Neckar e.V.“  hat Grund zum Feiern. Im November 2020 digital gegründet, haben die Mitglieder in den vergangenen beiden Jahren bereits etliche Kreis- und Landesgrenzen überschreitende Projekt rund um regionale Lebensmittel, Nachhaltigkeit und Landschaftserhalt auf den Weg gebracht.

    Bei einer kleinen Feierstunde in der „Alten Dorfmühle“ in Bensheim-Auerbach, bedankte sich die Vorsitzende Brigitte Zimmermann-Petrullat bei den Mitgliedern des Vereins für die tatkräftige Unterstützung in den vergangenen Jahren.

    Bei saisonaler und regionaler Küche des Mitgliedes „Alte Dorfmühle“  entwickelten die Anwesenden neue Idee, wie das Bewusstsein und die Wertschätzung für nachhaltige regionale Produkte in der Bevölkerung aktiviert und das Vertrauen in Regionales gestärkt werden könnte. Thema war auch die Mitgliederwerbung und die Stärkung des Ehrenamtes. Eine Idee aus der Runde, die der Vorstand in 2023 umsetzen möchte ist, ein saisonal-regionaler Kochkurs für Mitglieder und Unterrichtspersonal. Dazu soll mit Schulen, DEHOGA und anderen Einrichtungen kooperiert werden.

    Der Verein freut sich, wenn weitere Personen und Organisationen ein Interesse an der Zusammenarbeit mit dem Genial Regional Verein haben. Nehmen Sie gerne Kontakt zum Verein – Genial Regional Verein auf.

  • Kochevent „Naturparke kulinarisch“

    Das Kochevent „Naturparke kulinarisch“ des Naturparks Neckartal-Odenwald, des BUND Steinachtal und von Slow Food Rhein-Neckar steht unter dem Motto „gesund – regional – nachhaltig – gemeinsam“. Bei gemeinsamem Kochen und persönlichem Austausch können die Naturparke Baden-Württembergs anhand saisonaler und regionaler Spezialitäten entdeckt werden. Dabei können Sie den geübten Helfern von Slow Food nicht nur über die Schulter schauen, sondern auch selbst mitkochen. Zwischen den Gängen aus saisonalen und regionalen Köstlichkeiten gibt es Informatives zum Themenschwerpunkt des Abends. Ein Event voller Genuss und Austausch!

    Mit dem Naturpark Südschwarzwald zu Gast

    Am Samstag, den 02. April 2022, ist der Naturpark Südschwarzwald zu Gast bei „Naturparke kulinarisch“. Lernen Sie seine kulinarischen Spezialitäten kennen und erfahren Sie, wie in Zeiten des Klimawandels Landschaftselemente als Wasserspeicher genutzt werden können. Bei der Machbarkeitsstudie des Naturparks Südschwarzwald wird aufgezeigt, wie die stärkeren Niederschlagsmengen im Winterhalbjahr durch Humusaufbau und weitere Maßnahmen für trockene Sommer gespeichert werden können. Auch bei uns ein relevantes Thema!

    Gut zu wissen

    Die Plätze sind begrenzt. Anmeldungen bis einschließlich 27. März bei Jochen Schwarz unter:

    bund.steinachtal@bund.net oder 06220/9143581

    Bitte geben Sie bei Anmeldung an, ob Sie das Fleischgericht oder die vegetarische Hauptspeise bevorzugen.

    Falls Sie unter Allergien oder Unverträglichkeiten leiden, können Sie uns diese ebenfalls mitteilen. Wir werden uns bemühen, diese im Menüplan zu berücksichtigen.

    Beginn: 17.00 Uhr (Ende gegen 22.00 Uhr)

    Ort: Wiesenbach, Antoniushof – Museum und Kulturzentrum (die Räumlichkeiten sind barrierefrei)

    Haltestelle: Wiesenbach (Baden), Löwen

    Teilnahmegebühr: Vegetarisch 27 €; mit Fleisch 33 €

    Die aktuellen Hygienemaßnahmen werden rechtzeitig vor der Veranstaltung bekannt gegeben.

    Weitere Infos unter: https://www.naturpark-neckartal-odenwald.de/geniessen/naturparke-kulinarisch/

    Bild-Quelle : Laura Willer

  • Trockenmauer-Projekt des NABU Meerbachtal : Vorher & Nachher

    Die Trockenmauer im Meerbachtal bei Zell/Gronau ist ein kulturhistorisch und ökologisch wertvolles Bauwerk mit einem geschätzten Alter von rund 120 Jahren. Sie stellt nicht nur ein eindrucksvolles Zeugnis traditioneller Bauweise dar, sondern ist auch ein bedeutender Lebensraum für zahlreiche geschützte Tier- und Pflanzenarten wie Eidechsen, Wildbienen, Moose und Flechten. Das Ziel des NABU Meerbachtal war die fachgerechte Restaurierung dieser Mauer, die über Jahrzehnte durch Erosion und Bewuchs stark beschädigt wurde. Die Maßnahme wurde ergänzt durch den Bau eines kleinen, schlichten Unterstands in unmittelbarer Nähe – als Ort für Naturbeobachtung, Umweltbildung und das Zusammenkommen von Ehrenamtlichen, Schulklassen und interessierten Bürgerinnen und Bürgern.

    Bildhafte Dokumentation des Projekts : Vorher – Nachher

    Im November 2024 startete das Projekt in Gronau (im Steinförst Fl. 5 Nr. 51) mit der Entbuschung und Freilegung der noch vorhandenen Mauerreste.

    Trockenmauer-Projekt des NABU Meerbachtal 2025 (1) - Entbuschung und Freilegung

    Nach der Entbuschung musste die Fläche noch vom Mulchmaterial befreit werden. In der Luftaufnahme wird nicht nur der Fortschritt der Arbeiten, sondern auch die Grüße des zu bearbeitenden Grundstücks sichtbar.

    Trockenmauer-Projekt des NABU Meerbachtal 2025 (2) - Luftaufnahme nach dem Entbuschen im Meerbachtal

    Im Februar 2025 wurden die Arbeiten am Trockenmauer-Projekt Meerbachtal wieder aufgenommen. Die Fläche wurde modelliert, sauber eingeebnet und abgerecht bzw. geschoben. Der auf der Fläche abgelagerte Müll wurde abtransportiert und ein Weg zum Grundstück wieder angelegt.

    Trockenmauer-Projekt des NABU Meerbachtal 2025 (3) - Müllentsorgung und Weg zum Grundstück anlegen

    Im April 2025 wird mit den Sanierungsarbeiten an der Trockenmauer im Meerbachtal begonnen. Eine große Menge an Steinen wird bewegt. Die Sanierung der Mauer zeigt sichtbare Fortschritte.

    Trockenmauer-Projekt des NABU Meerbachtal 2025 (4) - Sanierungsarbeiten an der Mauer beginnen

    Der 1. Teilabschnitt der Trockenmauer ist bald fertig. Ober- und unterhalb der Trockenmauer wird die Fläche modelliert und für die Aussaat eingeebnet. Eine Treppe zur nächsten Terrasse wird gebaut.

    Trockenmauer-Projekt des NABU Meerbachtal 2025 (5) - Eine Treppe zur nächsten Terrasse wird gebaut

    Offizielle Übergabe der Fördersumme in Höhe von 45.000 € an den NABU Meerbachtal. Das Projekt wurde aus Mitteln der naturschutzrechtlichen Ersatzzahlungen des Kreises gefördert. Kreisbeigeordneter Matthias Schimpf und Herrn Michael Weidner von der Unteren Naturschutzbehörde (UNB) übergeben den Förderbescheid.

    Trockenmauer-Projekt des NABU Meerbachtal 2025 (6) - Offizielle Übergabe der Fördermittel vom Kreis

    Im zweiten Bauabschnitt wurden die Grundsteine gesetzt. Besonders gut sichtbar ist hier die Hinterschüttung. Die Firma Thomas und Lutz Müller hat passende Steine in Birkenau besorgt. Die großen Steine werden mithilfe eines Baggers platziert.

    Trockenmauer-Projekt des NABU Meerbachtal 2025 (7) - Bauarbeiten mit Bagger am 2 Bauabschnitt

    Auch der zweite Bauabschnitt nähert sich der Fertigstellung. Im Juni 2025 ist der zweite Bauabschnitt der Trockenmauer im Meerbachtal abgeschlossen – der Boden wird modelliert und angeglichen. Am 27. Juni 2025 erfolgt die Einsaat der neu modellierten Flächen mit regionalem Saatgut vom NABU-Meerbachtal.

    Trockenmauer-Projekt des NABU Meerbachtal 2025 (8) - Zweiter Bauabschnitt fertiggestellt

    Das Projekt des NABU Meerbachtal Zell/Gronau e.V. vereint ökologische, kulturelle und soziale Aspekte auf beispielhafte Weise:

    Ökologischer Nutzen: Durch die Sanierung der Trockenmauer werden wertvolle Kleinstlebensräume dauerhaft erhalten und gefördert. Die Maßnahme trägt direkt zum regionalen Arten- und Biotopschutz bei.

    Soziales Engagement: Die Planung und Umsetzung erfolgten unter aktiver Beteiligung der ehrenamtlich engagierten Mitglieder des NABU Meerbachtal. Die gemeinsame Arbeit fördert den sozialen Zusammenhalt in der Region.

    Der geplante Unterstand schafft einen dauerhaften Ort für Umweltbildung, Führungen und gemeinsame Aktivitäten – offen für alle Generationen. Hier kann Natur erlebbar gemacht und Wissen weitergegeben werden.

    Die Bilder zur Dokumentation dieses Trockenmauer-Projekts wurden uns von Jürgen Schneider, dem Vorsitzenden des NABU Meerbachtal Zell/Gronau e.V. bereitgestellt. Vielen Dank dafür. Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit mit dem NABU Meerbachtal Zell/Gronau e.V. zum Thema Trockenmauern an der Bergstraße.

    Trockenmauer-Projekt des NABU Meerbachtal 2025 (99)