Genial Regional Verein - Trockenmauer-Kurs an der Bergstraße

Trockenmauer-Kurs in Theorie und Praxis an der Bergstraße

Trockenmauern sind seit ca. 7000 Jahren die weltweit nachhaltigste, natürlichste und dauerhafteste Bauweise der Menschheit. Seit 2018 auch anerkanntes Weltkulturerbe.

Leider sind viele Trockenmauern an der Bergstraße in schlechtem Zustand und gleichzeitig geht das Wissen unserer Ahnen zur Neuerrichtung oder Pflege einer mörtellosen Trockenmauer immer mehr verloren.

Genial Regional Verein - Trockenmauern Bergstraße - Trockenmauer in schlechtem Zustand

Mit diesem Kurs möchte der Genial Regional Verein der „Wissenserosion“ entgegen wirken und die Teilnehmer befähigen, selbst Reparaturen gefahrlos vorzunehmen oder neue Trockenmauern aufzusetzen.

Trockenmauern selber bauen?  Wie geht das ?

Lernen Sie in einem zweitägigen Intensivkurs (Theorie u. Praxis) von ausgezeichneten Experten, Ihrem Garten, Weinberg oder Gelände zu neuem Leben zu verhelfen. Hier sind alle Menschen herzlich willkommen, die ein Interesse daran haben Fauna und Flora aktiv zu unterstützen und damit die Kulturlandschaft an der Bergstraße langfristig zu erhalten.

Genial Regional Verein - Trockenmauern Bergstraße - Trockenmauerkurs Praxis

Beim Trockenmauer-Kurs des Genial Regional Verein erfahren sie mehr darüber und können praktische Erfahrung sammeln. Fragen zur evtl. eigenen Baustelle in Garten oder Landschaft werden von den Trockenmauer-Fachleuten des Vereins gerne beantworten. Gerne diskutieren Sie mit Euch und teilen Ihr Wissen und Erfahrung aus vielen bereits durchgeführten Trockenmauer-Sanierung-Projekten.

Werkzeugkunde ist Teil des Kurses

In Trockenmauerkurs des Genial Regional Verein erfährt und lernt man auch viel über Werkzeuge und deren Verwendung für den Trockenmauerbau. Es gibt spezielle Schlag- und Bearbeitungswerkzeuge. Zum Bearbeiten der Steinansichtsseite, Bosse bearbeiten, einebnen wird z.B. der Krönel verwendet. Es gibt Sprengeisen, zum Ausbilden von Kanten und Ecken, und noch viel mehr.

Genial Regional Verein - Trockenmauern Bergstraße - Die Trockenmauer Werkzeuge

Die Kurse finden in Theorie und Praxis jeweils Freitag und Samstag  statt. Werkzeuge werden gestellt.

  • Freitags – 15.00 bis max. 19:30 Uhr Theorie
  • Samstags – 09.00 bis ca. max. 14:00 Uhr  Praxis

Nähere Infos und Anmeldung unter streuobst-manufaktur@gmx.de oder telefonisch unter 0160 933 77 621 (Beate Weis)

Das Trockenmauerteam : Matthias Radke, Beate Weis, Tom Peichel

Genial Regional Verein - Trockenmauern Bergstraße - Das Trockenmauer Projektteam

Fragen zur evtl. eigenen Baustelle in Garten oder Landschaft werden von Matthias, Beate und Tom gerne beantworten. Gerne diskutieren Sie mit Euch und teilen Ihr Wissen aus vielen bereits durchgeführten Trockenmauer-Sanierung-Projekten.

Das Trockenmauer-Team freut sich über Dein / Euer Interesse 😊

Ähnliche Beiträge

  • Schulprojekt Lebendige Werkstatt am Marktplatz

    Brigitte Zimmermann-Petrullat, Vorsitzende des Genial Regional Verein und Dr. Angela Forberg, Kulturbeauftragte der Heinrich Metzendorf Schule, haben eine Kooperation zwischen Verein und Schule ins Leben gerufen. Auf der kleinen Bühne der Regionalbude, die seit 11. Juni am Bensheimer Marktplatzbrunnen regionale Köstlichkeiten anbietet, präsentieren sich ab sofort Auszubildende und Schüler der Heinrich Metzendorf Schule im Rahmen des Schulprojektes „Lebendige Werkstatt am Marktplatz“. Nach langer Zeit, die geprägt war von Distanzunterricht und Aufgaben am Computer von zuhause aus, freuen sich die Schüler nun wieder aktiv zu zeigen was sie drauf haben und dies in der Öffentlichkeit an exponierter Stelle in Bensheim zu zeigen, sagt Frau Forberg. Das für den Kreis Bergstraße zuständige berufliche Schulzentrum mit gewerblichen Schwerpunkt gibt im Rahmen dieses Schulprojekts Einblicke in das berufliche Bildungsangebot.

    Heinrich Metzendorf Schule & Genial Regional Verein starten gemeinsames Schulprojekt „Lebendige Werkstatt am Marktplatz“

    Der feierliche Start  des gemeinsamen Projektes findet am Freitag, dem 2. Juli um 15 Uhr statt. Berufsfachschüler haben Snacks passend zur Weissen-Riesling-Weinverkostung vorbereitet und werden diese dem Publikum am Marktplatz anbieten sagt die für den Weinausschank zuständige Brigitte Zimmermann-Petrullat. Zu diesen Anlass werden  Angela Forberg und Anja Windus als Vertreterinnen der Schulleitung der Heinrich Metzendorf Schule anwesend sein, als Gäste werden erwartet Nicole Rauber-Jung von der Stadt Bensheim und Ingrid Schich-Kiefer vom Kreis Bergstraße sowie  Christiane Bartmann für den Tourismusservice Bergstraße. Wie Brigitte Zimmermann-Petrullat mitteilt, werden außerdem an diesem Tag zur Verkostung am Weinstand neben der Weinkönigin von der hessischen Bergstraße Heike Knapp als auch die Schriesheimer Weinkönigin Sofia Hartmann erwartet.

    Die Klasse, die sich an diesem Tag unter Anleitung ihrer Fachlehrerinnen Folke Matlok und Silke Brose präsentiert, heißt 10BFN, das ist die Zweijährige Berufsfachschule mit dem beruflichen Schwerpunkt Ernährung, Hauswirtschaft und Gastronomie. Es sind insg. 10 Schüler/-innen in der Klasse. Es ist eine Vollzeitschulform. Das Ziel ist neben der beruflichen Orientierung das Erreichen des mittleren Bildungsabschlusses (Realschulabschluss, Mittlere Reife).

    Die Schüler*innen der Klasse 10BFN gestalten ein Projekt, das sie in vielfältiger Form herausfordert. Begleitend zu den stattfindenden Weinverkostungen des „Tischlein Deck‘ dich“ von Brigitte Zimmermann bieten die Schüler*innen selbst hergestellte Produkte, in diesem Fall verschiedene vegetarische Brotaufstriche, an.

    Die Schüler*innen haben im Praxisunterricht mehrere vegetarische Brotaufstriche hergestellt und nach einem intensiven Entscheidungsprozess über Geschmack, Aussehen, Farbe und Gesamteindruck ihre Auswahl getroffen.

    Im begleitenden Theorieunterricht haben die Schüler*innen diese vollständige Handlung bearbeitet. So mussten sie sich neben einer Preiskalkulation für das fertige Produkt und dem daraus resultierenden Angebotspreis auch mit der Lebensmittelkennzeichnungs-Verordnung und der Allergiekennzeichnung auseinandersetzen.

    Außerdem werden die Schüler*innen noch Kleingebäcke zum Verkauf anbieten, die geschmacklich ebenfalls zu einem guten Wein passen.

    Unterstützt werden sie dabei von den Auszubildenden des Bäckerhandwerks an der Heinrich Metzendorf Schule, die im schuleigenen Backhaus das „Metzendorfbrot“ – ein Holzofenbrot – backen. Durch das Backen im Holzofen entsteht ein kräftig ausgebackenes Brot, das hervorragend zu den Brotaufstrichen korrespondiert. Die Gäste werden nicht nur von Duft und Geschmack des Brotes überzeugt sein, sondern auch vom sensorischen Erlebnis.

    Der Kundenkontakt mit Verkauf und Beratung ist eine gute Ergänzung zum Praxisunterricht im beruflichen Schwerpunkt.

    Dieses Projekt ist nach langer Pause in der Schulküche, bedingt durch den Distanzunterricht, der Einstieg in den Praxisunterricht mit seinen Lernfeldern.

    Das Programm für die nächsten 2 Wochen auf dem Bensheimer Marktplatz

    Am Donnerstag, den 8. Juli  in der Zeit von 8-13 Uhr bauen auszubildende Schüler des BGJ Holz (Berufsgrundbildungsjahr) für den Marktstand Stehtische aus Holz zusammen mit ihrem Werkstattlehrer, dem Tischlermeister Hubertus Gärtner, auf.

    Am Mittwoch, 14. Juli, in der Zeit von 8-13 Uhr  stellen auszubildende Zimmerer zusammen mit ihrem Berufsschullehrer Dirk Rensen Sitzbänke für den Marktstand her.

    Brigitte Zimmermann-Petrullat und Angela Forberg sind sich einig, bei diesem gemeinsamen Projekt handelt es sich um eine gelungene Bündelung von Synergieeffekten, die zur  Belebung des Marktplatzes im Herzen von Bensheim beiträgt!

  • |

    JUNI 2022 : Es wird grün neben dem Jahreszeiten

    Das erste Hochbeet in der Friedhofstr 35 ist jetzt gefüllt mit Erde und die ersten grünen Kräuter sind gepflanzt. Wir werden das weiter ausbauen und suchen dafür noch Holzpaletten und größere Töpfe zur Bepflanzung. Wer uns damit unterstützen kann / möchte, bitte kurze Mail an spundloch@t-online.de oder info@jahreszeitenregionalerleben.de

    Neu ist auch das Schild mit dem QR-Code am Hochbeet. Wenn man den scanned, dann landet man auf einem Beitrag auf der Jahreszeiten Webseite. Dort kann man mehr darüber erfahren, was wir mit URBAN GARDENING in der Friedhofstrasse 35 in Bensheim vorhaben und wie man an diesem Gemeinschaftsprojekt mitmachen kann.

  • Trockenmauer-Projekt des NABU Meerbachtal : Vorher & Nachher

    Die Trockenmauer im Meerbachtal bei Zell/Gronau ist ein kulturhistorisch und ökologisch wertvolles Bauwerk mit einem geschätzten Alter von rund 120 Jahren. Sie stellt nicht nur ein eindrucksvolles Zeugnis traditioneller Bauweise dar, sondern ist auch ein bedeutender Lebensraum für zahlreiche geschützte Tier- und Pflanzenarten wie Eidechsen, Wildbienen, Moose und Flechten. Das Ziel des NABU Meerbachtal war die fachgerechte Restaurierung dieser Mauer, die über Jahrzehnte durch Erosion und Bewuchs stark beschädigt wurde. Die Maßnahme wurde ergänzt durch den Bau eines kleinen, schlichten Unterstands in unmittelbarer Nähe – als Ort für Naturbeobachtung, Umweltbildung und das Zusammenkommen von Ehrenamtlichen, Schulklassen und interessierten Bürgerinnen und Bürgern.

    Bildhafte Dokumentation des Projekts : Vorher – Nachher

    Im November 2024 startete das Projekt in Gronau (im Steinförst Fl. 5 Nr. 51) mit der Entbuschung und Freilegung der noch vorhandenen Mauerreste.

    Trockenmauer-Projekt des NABU Meerbachtal 2025 (1) - Entbuschung und Freilegung

    Nach der Entbuschung musste die Fläche noch vom Mulchmaterial befreit werden. In der Luftaufnahme wird nicht nur der Fortschritt der Arbeiten, sondern auch die Grüße des zu bearbeitenden Grundstücks sichtbar.

    Trockenmauer-Projekt des NABU Meerbachtal 2025 (2) - Luftaufnahme nach dem Entbuschen im Meerbachtal

    Im Februar 2025 wurden die Arbeiten am Trockenmauer-Projekt Meerbachtal wieder aufgenommen. Die Fläche wurde modelliert, sauber eingeebnet und abgerecht bzw. geschoben. Der auf der Fläche abgelagerte Müll wurde abtransportiert und ein Weg zum Grundstück wieder angelegt.

    Trockenmauer-Projekt des NABU Meerbachtal 2025 (3) - Müllentsorgung und Weg zum Grundstück anlegen

    Im April 2025 wird mit den Sanierungsarbeiten an der Trockenmauer im Meerbachtal begonnen. Eine große Menge an Steinen wird bewegt. Die Sanierung der Mauer zeigt sichtbare Fortschritte.

    Trockenmauer-Projekt des NABU Meerbachtal 2025 (4) - Sanierungsarbeiten an der Mauer beginnen

    Der 1. Teilabschnitt der Trockenmauer ist bald fertig. Ober- und unterhalb der Trockenmauer wird die Fläche modelliert und für die Aussaat eingeebnet. Eine Treppe zur nächsten Terrasse wird gebaut.

    Trockenmauer-Projekt des NABU Meerbachtal 2025 (5) - Eine Treppe zur nächsten Terrasse wird gebaut

    Offizielle Übergabe der Fördersumme in Höhe von 45.000 € an den NABU Meerbachtal. Das Projekt wurde aus Mitteln der naturschutzrechtlichen Ersatzzahlungen des Kreises gefördert. Kreisbeigeordneter Matthias Schimpf und Herrn Michael Weidner von der Unteren Naturschutzbehörde (UNB) übergeben den Förderbescheid.

    Trockenmauer-Projekt des NABU Meerbachtal 2025 (6) - Offizielle Übergabe der Fördermittel vom Kreis

    Im zweiten Bauabschnitt wurden die Grundsteine gesetzt. Besonders gut sichtbar ist hier die Hinterschüttung. Die Firma Thomas und Lutz Müller hat passende Steine in Birkenau besorgt. Die großen Steine werden mithilfe eines Baggers platziert.

    Trockenmauer-Projekt des NABU Meerbachtal 2025 (7) - Bauarbeiten mit Bagger am 2 Bauabschnitt

    Auch der zweite Bauabschnitt nähert sich der Fertigstellung. Im Juni 2025 ist der zweite Bauabschnitt der Trockenmauer im Meerbachtal abgeschlossen – der Boden wird modelliert und angeglichen. Am 27. Juni 2025 erfolgt die Einsaat der neu modellierten Flächen mit regionalem Saatgut vom NABU-Meerbachtal.

    Trockenmauer-Projekt des NABU Meerbachtal 2025 (8) - Zweiter Bauabschnitt fertiggestellt

    Das Projekt des NABU Meerbachtal Zell/Gronau e.V. vereint ökologische, kulturelle und soziale Aspekte auf beispielhafte Weise:

    Ökologischer Nutzen: Durch die Sanierung der Trockenmauer werden wertvolle Kleinstlebensräume dauerhaft erhalten und gefördert. Die Maßnahme trägt direkt zum regionalen Arten- und Biotopschutz bei.

    Soziales Engagement: Die Planung und Umsetzung erfolgten unter aktiver Beteiligung der ehrenamtlich engagierten Mitglieder des NABU Meerbachtal. Die gemeinsame Arbeit fördert den sozialen Zusammenhalt in der Region.

    Der geplante Unterstand schafft einen dauerhaften Ort für Umweltbildung, Führungen und gemeinsame Aktivitäten – offen für alle Generationen. Hier kann Natur erlebbar gemacht und Wissen weitergegeben werden.

    Die Bilder zur Dokumentation dieses Trockenmauer-Projekts wurden uns von Jürgen Schneider, dem Vorsitzenden des NABU Meerbachtal Zell/Gronau e.V. bereitgestellt. Vielen Dank dafür. Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit mit dem NABU Meerbachtal Zell/Gronau e.V. zum Thema Trockenmauern an der Bergstraße.

    Trockenmauer-Projekt des NABU Meerbachtal 2025 (99)

  • Kooperation : Papiertüten als Botschafter für die Region

    Die Behindertenhilfe Bergstrasse gemeinnützige GmbH (bhb) feiert 2021 ihr 50-jähriges
    Jubiläum. Über 650 Menschen mit Beeinträchtigungen finden an einem der Standorte der bhb in Bensheim, Fürth und Lorsch oder auf betriebsintegrierten Beschäftigungsplätzen einen Arbeitsplatz. Die Teilhabe am Arbeitsleben ist ein zentraler Faktor für die Inklusion der Menschen mit Behinderungen im Kreis Bergstraße.
    Der Geo-Naturpark Bergstraße-Odenwald lädt dazu ein, eine geschichtsträchtige Landschaft zu entdecken, die sich auf einer Fläche von 3.800 km2 zwischen Rhein, Bergstraße, Odenwald, Main und Neckar erstreckt. Als einer von weltweit mehr als 160 UNESCO Global Geoparks trägt er zum Erhalt und zur Entwicklung der Region bei und fördert gleichzeitig den nachhaltigen Umgang mit unserem Planeten.
    Seit einiger Zeit kooperieren die Behindertenhilfe Bergstrasse gGmbH und der Geo-Naturpark Bergstraße-Odenwald in verschiedenen Bereichen. Das jüngste Kooperationsprojekt sind Papiertragetaschen, die von der Behindertenhilfe Bergstrasse und dem Geo-Naturpark Bergstraße-Odenwald gemeinsam gestaltet wurden. Es handelt sich dabei um Tragetaschen mit sechs verschiedenen Motiven. Bei drei Motiven haben sich Künstler der Behindertenhilfe Bergstrasse mit Naturthemen auseinandergesetzt, bei drei Motiven handelt es sich um Naturfotografien aus dem Geo-Naturpark Bergstraße-Odenwald.
    Mit jeder Papiertragetasche werden nicht nur die Ziele des Geo-Naturpark unterstützt,
    sondern auch die Behindertenhilfe Bergstraße. Sie soll auf diese Weise Wertschätzung
    erfahren und in der Region sichtbar gemacht werden.
    Doch das ist nicht die einzige Kooperation zwischen Behindertenhilfe Bergstrasse und Geo-Naturpark Bergstraße-Odenwald, auch im Bereich Biologische Vielfalt wird kooperiert:
    Fragen wie „Wie können wir wirkungsvoll die Vielfalt an Insekten, Vögeln und Fledermäusen unterstützen?“ sind in aller Munde. Unsere Antwort hierauf ist, entsprechende Voraussetzungen zu schaffen, damit sie kommen und bleiben möchten. Daher hat der Geo-Naturpark seit diesem Jahr Insekten-Nisthilfen in das alljährliche Förderprogramm für die Mitgliedskommunen mit aufgenommen, für die 50 % der Kosten übernommen werden. Und ab dem nächsten Jahr kommen im Förder-Portfolio noch Vogel-Brutkästen und Fledermausbehausungen hinzu. Es freut uns sehr, dass dieses Angebot, mit dem ganz individuell und vor Ort ein Beitrag zur biologischen Vielfalt geleistet werden kann, so gut angenommen wird. Die Vogel- und Fledermausbehausungen werden von der Behindertenhilfe Bergstrasse angefertigt – „eine Kooperation, die uns sehr am Herzen liegt und mit der wir ganz bewusst auch die Ziele der bhb unterstützen möchten“, Dr. Jutta Weber, Geschäftsführerin des Geo-Naturparks Bergstraße-Odenwald.

    Der Genial Regional Verein findet, dies ist eine klasse Aktion unseres Mitglieds Geo-Naturpark Bergstraße-Odenwald zusammen mit der Behindertenhilfe Bergstrasse

    Die Papiertaschen gibt es mit 6 unterschiedlichen Motiven. Siehe Bild :

  • |

    MACH MIT BEIM URBAN GARDENING !!

    Essbare Kräuter, snackbares Gemüse und Naschobst entlang der Hausmauer an der Friedhofstr. 35 in Bensheim pflanzen, pflegen und ernten. Das sind Ziele für das „Urban Gardening“, das der Verein „Genial regional Heidelberg Rhein-Neckar e.V.“ mit Partnern in der Friedhofstr. 35 vorantreibt. Wer Lust hat mitzumachen, ist herzlich eingeladen, Ideen, Knowhow, Materialien und Pflanzen sowie Arbeitskraft und -zeit einzubringen.

    Der Verein „Genial regional Heidelberg Rhein-Neckar e.V.“ wurde November 2020 digital gegründet, um das Thema Klimaschutz durch regionale Lebensmittel ins Bewusstsein der Menschen zu bringen. Der Verein arbeitet Kreis- und Landesgrenzen überschreitende im Naturraum Bergstraße-Odenwald, Kraichgau und Heidelberg. Er ist gemeinnützig anerkannt. Vorsitzende ist Brigitte Zimmermann-Petrullat, die in Bensheim in der Friedhofstr. 35 den Laden „Jahreszeiten regional erleben“ betreibt.

    Für das Jahr 2022 haben sich die Mitglieder, die zum überwiegenden Teil von der hessischen und badischen Bergstraße stammen, das Thema Klimaschutz durch Urban Gardening vorgenommen.  Vorgespräche zu einem konkreten Projekt in Bensheim fanden bereits mit Maria Romero-Marin vom Team Klima, Umwelt + Energie der Stadt Bensheim statt. Sie hat es auch stadtintern vorgestellt und positives Feedback erhalten.

    Mit dem Pilotprojekt auf versiegelten Fläche entlang der Hausmauer an der Friedhofstr. 35 soll die Machbarkeit verschiedener Anliegen getestet und für Nachahmer dokumentiert werden. Es geht dabei um folgende Themen:

    • Wie kann man Anwohner, Einrichtungen wie den Albertuskindergarten (der jeden Freitag seinen Ernteanteil von der SolaWi in der Friedhofstr. 35 abholt) und weitere Akteure motivieren, mitzumachen?
    • Wie kann auf der privaten Fläche neben dem Gehweg mit Pflanzen Klimaschutz und die Lebensqualität in diesem Bereich verbessert werden, ohne Beeinträchtigung des öffentlichen Verkehrs?
    •  Wie kann man mit wenig Budget, Altmaterialien und ehrenamtlicher Arbeit an der Friedhofstraße eine grüne Insel mit pflegeleichten Nutzpflanzen schaffen. Deshalb hat sich der Verein auch an der von der Stadt mitorganisierten Pflanzentauschbörse beteiligt, um weitere Mitmacher und Unterstützer zu finden?
    • Für den Start wurde bereits ein Hochbeet aus alten Paletten von Detlef Heil gezimmert, der das Knowhow dafür im Rahmen des Projektes gratis an Interessenten weitergibt?
    • Wie können Hochbeete und Kübelpflanzen mit insektenfreundlichen Wildblumen den Standort aufwerten?
    • Welche Kräuter, Nasch-Obst- und -Gemüsesorten sind für das Projekt geeignet?
    • Wie kann sich der Verein, die von Zimmerleuten der Metzendorfschule geschaffene
       4-Personen-Ruhebank sinnvoll integrieren?
    • Wie kann die Marketing Plattform und die Eventlocation „Jahreszeiten regional erleben“ das Projekt kommunikativ (QR-Code „Frag Jahreszeiten“) und kulinarisch (Verkosten der Ernte   aus dem Urban Garding, Rezepte…) das Projekt unterstützen?
    • Welche Maßnahmen der Öffentlichkeitsarbeit eignen sich um den Einsatz des Umweltamt der Stadt Bensheim und aller anderen Beteiligten interessant zu präsentieren?
    • Auch wenn für das Projekt vor allem Altmaterialien (Holzpaletten, Steingut, Metalldosen) und Pflanzenspenden verwendet werden sollen, wird einiges an Material (Erde, Pflanzen, Schautafeln, …) zu beschaffen sein.

    Für das Projekt bekommt der Genial Regional Verein einen kleinen Zuschuss von der Stadt Bensheim und wird Vereinsmittel und Eigenleistungen einbringen.  

    Interessierte Menschen aus der Nachbarschaft sind herzlich eingeladen sich zu beteiligen.

    Rückfragen beantwortet die Vorsitzende Brigitte Zimmermann-Petrullat gerne freitags zwischen 15 und 18 Uhr im Laden „Jahreszeiten regional erleben“ oder per mail:  genialregional@t-online.de

  • NEWS : food.net:z – Lebensmittelnetzwerk Rhein-Neckar

    Der Verein „food.net:z – Lebensmittelnetzwerk Rhein-Neckar e.V.“ bildet die gesamte Lebensmitte Wertschöpfungskette ab, vom Feld bis in den Supermarkt. Erzeuger, Weiterverarbeiter/Produzenten, Groß- und Einzelhandelsunternehmen, Zulieferer, Logistikunternehmen, Dienstleister, Vereine sowie die Akteure aus der Wissenschaft: Sie alle haben ihren festen Platz in diesem für den Rhein-Neckar Raum einzigartigen Netzwerk.

    food.net:z – Lebensmittelnetzwerk Rhein-Neckar e.V. ist auch Gründungsmittglied des Genial Regional Verein. In diesem Zusammenhang freuen wir uns sehr darüber, dass food.net:z sein Wirkungsgebiet in der Region erweitert.

    Satzungsänderung – food.net:z öffnet sich für neue Regionen!

    Die Mitglieder des Vereins food.net:z – Lebensmittelnetzwerk Rhein-Neckar e.V. haben auf ihrer Mitgliederversammlung am 28. März 2025 eine wichtige Satzungsänderung beschlossen, die den Kreis der ordentlichen Mitglieder deutlich erweitert.

    Künftig können Unternehmen und Organisationen aus angrenzenden Stadt- und Landkreisen nicht nur als Fördermitglieder, sondern auch als ordentliche Mitglieder dem Netzwerk beitreten – unabhängig davon, ob sie ihren Sitz oder eine Niederlassung in der Metropolregion Rhein-Neckar haben. Die neue Satzung erlaubt nun auch die Aufnahme aus angrenzenden Stadt- und Landkreisen.

    Die ausführliche Pressemitteilung finden Sie hier : Pressemitteilung: 04/2025 – food.net:z

    Verleihung des Bronze Label der European Cluster Excellence Initiative (ECEI)

    Gratulieren möchten wir unserem Vereinsmitglied food.net:z auch zur offiziellen Zertifizierung als Cluster. food.net:z darf ab sofort das Bronze Label der European Cluster Excellence Initiative (ECEI) führen.

    Die ausführliche Pressemitteilung finden Sie hier : Pressemitteilung: 05/2025 – food.net:z

    Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit für Nachhaltigkeit in der Lebensmittelwirtschaft.

    Genial Regional Verein - Food.netz - Rhein-Neckar