Genial Regional Verein - Ausschankbike auf dem Regionalmarkt

Genial Regional Verein beteiligt sich am 3. Regionalmarkt in der Bensheimer Innenstadt

Am Samstag, dem 14.08.2021 beteiligt sich der Verein „Genial Regional Heidelberg Rhein-Neckar e.V. (kurz: Genial Regional Verein)“ am 3. Regionalmarkt in der Bensheimer Innenstadt.

Am Ausschank-Bike vor der Touristinfo in der Hauptstraße bietet der Verein regionale Getränke to-Go an. Die Vorsitzende Brigitte Zimmermann und ihre Stellvertreterin Beate Weis präsentieren den Verein, seine Mitglieder und deren Aktivitäten. Außerdem geben sie Auskunft über das neue Qualitätssiegel „Genial regional“, die Bensheimer Marktschwärmerei, die Soliadrische Landwirtschaft und das Regionalregal.

Von 10:00 Uhr – 15:00 Uhr können die Bensheim-Besucher über den Regionalmarkt flanieren und und gerne auch bei uns zum Genießen und zum Austausch vorbeischauen.

Der Genial Regional Verein freut sich auf Euch.

Ähnliche Beiträge

  • 1te JHV des Genial Regional Verein

    Im November besteht der Verein seit 1 Jahr. Aus diesem Grund möchten die Vereinsmitglieder ein wenig zurückschauen, feiern und die gemeinsamen Projekte und Aktivitäten für das Jahr 2022 planen.

    Deshalb wurden alle von der Vereinsvorsitzenden Brigitte Zimmermann eingeladen.

    Jahreshauptversammlung des Verein „Genial Regional Heidelberg-Rhein-Neckar e.V.“

    Ort:  Weingut Bauer Dachsbuckel-Winzerhof 1 · 69126 Heidelberg 06221 381931

    Beginn: Dienstag 9.11.21 um 18 Uhr mit einer Betriebsbesichtigung mit Brezel-Imbiss

    Start des offiziellen Teils ab 19 Uhr

    Tagesordnung:

    1. Begrüßung durch die Vorsitzende
    2. Rechenschaftsbericht der Vorsitzenden
    3. Rechenschaftsbericht des Kassiers
    4. Aussprache zu den Berichten
    5. Bestätigung oder Widerruf der vom Vorstand akzeptierten neuen Mitgliedern
    6. Wahl von zwei Kassenprüfern
    7. Festlegung der „Übungsleiterbezeichnung“
    8. Jahresplanung und Projekte 2022
    9. Verschiedenes, Anträge

    Für die Anreise mit dem ÖPNV bitte für die 3minütige Laufstecke von der Endhaltestation „Im Emmertsgrund“ durch den Wald zum Weingut eine Taschenlampe mitbringen.

    Autofahrer werden gebeten Fahrgemeinschaften zu bilden.

    Für die Veranstaltung gelten 3G-Regeln. Bitte Belege mitbringen.

  • NaKliNa – Vorträge, Infostände, Filmvorführung zum Thema Natur, Klima, Nachhaltigkeit (im Hochstädter Haus)

    Programmpunkte:

     Samstag 13.11.21: 

    • 18:00 Uhr Filmvorführung  Dokumentarfilm „Home“ von Yann Arthus-Bertrand

     Sonntag 14.11.21:

    –    Info-Stand   Stadt Bensheim Förderprogramme, Energieberatung,Umweltberatung

    –    Info-Stand   Roßdorfer Energie-Gemeinschaft e.V. zu Steckermodule-Geräten       

    –    Info-Stand   Gemeinwohl-Ökonomie e.V

    –    Doku-Tent   Hier laufen den ganzen Tag kurze Dokumentationen zum Thema Natur/ Klima/Nachaltigkeit

    – 11:00 Uhr  Vortrag: Heiko Reinhardt (Gemeinwohl-Ökonomie e.V.) „Gemeinwohl Ökonomie -Ein Wirtschaftsmodell mit Zukunft“?

    – 12:00 Uhr  Vortrag: Prof Dr.-Ing Rüdiger G. Ballas  Wilhelm Büchner Hochschule Darmstadt „Ernergy Harvesting“ (Mikro-)Elektromechanische Systeme zur autarken Energieversorgung“

    – 13:00 Uhr  Vortrag: Prof. Dr.  Klaus Fischer Wilhelm Büchner Hochschule Darmstadt „Power to X – Chemische Energiespeicher als Ansatz für eine nachhaltige Energiewende“

    – 14:00 Uhr  Vortrag: Klaus Jerwan Frei Infrastruktur Bertgstraße e.V. „Status Quo Elektroauto“ 

    ​- 15:00 Uhr  Vortrag: Dipl.-Ing. Claus Nitzel  Roßdorfer Energie-Gemeinschaft e.V „Kooperation bei Steckermodul-Geräten“- auch für Bensheim und Umgebung“

    – 16:00 Uhr  Vortrag: Dipl. Biologin  Dagmar Seidel    „Wie kann ich meinen Garten und mein Wohnumfeld an die Folgen des Klimawandels anpassen….“ 

    – Ab 14 Uhr  Aufbau eines Insektenhotels am Hochstädter Haus (auch für Kinder)

    – Ab 15 Uhr  Spaziergang rund ums Hochstädter Haus mit Gehard Sanden „Auf den Spuren der Immergrünen“ 

    Die Veranstaltung „NaKliNa“ will die Themen Natur, Klima und Nachaltigkeit  aus einen neutralen wissenschaftlichen Blick bedrachten und den Besuchern die Möglichkeit geben sich mit Informationen aus seriösen Quellen sich ihre eigene Meinigung bilden zu können.

    Angesprochen sind alle interessierten Person vom Schüler*innen bis zum Rentner*innen.

    Der Eintritt ist kostenlos. Zu den Vorträgen/Veranstaltungen im Hochstädter Haus gilt die 2G Regel.  

    Bild-Quelle : Hochstädter Haus

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    MACH MIT BEIM URBAN GARDENING !!

    Essbare Kräuter, snackbares Gemüse und Naschobst entlang der Hausmauer an der Friedhofstr. 35 in Bensheim pflanzen, pflegen und ernten. Das sind Ziele für das „Urban Gardening“, das der Verein „Genial regional Heidelberg Rhein-Neckar e.V.“ mit Partnern in der Friedhofstr. 35 vorantreibt. Wer Lust hat mitzumachen, ist herzlich eingeladen, Ideen, Knowhow, Materialien und Pflanzen sowie Arbeitskraft und -zeit einzubringen.

    Der Verein „Genial regional Heidelberg Rhein-Neckar e.V.“ wurde November 2020 digital gegründet, um das Thema Klimaschutz durch regionale Lebensmittel ins Bewusstsein der Menschen zu bringen. Der Verein arbeitet Kreis- und Landesgrenzen überschreitende im Naturraum Bergstraße-Odenwald, Kraichgau und Heidelberg. Er ist gemeinnützig anerkannt. Vorsitzende ist Brigitte Zimmermann-Petrullat, die in Bensheim in der Friedhofstr. 35 den Laden „Jahreszeiten regional erleben“ betreibt.

    Für das Jahr 2022 haben sich die Mitglieder, die zum überwiegenden Teil von der hessischen und badischen Bergstraße stammen, das Thema Klimaschutz durch Urban Gardening vorgenommen.  Vorgespräche zu einem konkreten Projekt in Bensheim fanden bereits mit Maria Romero-Marin vom Team Klima, Umwelt + Energie der Stadt Bensheim statt. Sie hat es auch stadtintern vorgestellt und positives Feedback erhalten.

    Mit dem Pilotprojekt auf versiegelten Fläche entlang der Hausmauer an der Friedhofstr. 35 soll die Machbarkeit verschiedener Anliegen getestet und für Nachahmer dokumentiert werden. Es geht dabei um folgende Themen:

    • Wie kann man Anwohner, Einrichtungen wie den Albertuskindergarten (der jeden Freitag seinen Ernteanteil von der SolaWi in der Friedhofstr. 35 abholt) und weitere Akteure motivieren, mitzumachen?
    • Wie kann auf der privaten Fläche neben dem Gehweg mit Pflanzen Klimaschutz und die Lebensqualität in diesem Bereich verbessert werden, ohne Beeinträchtigung des öffentlichen Verkehrs?
    •  Wie kann man mit wenig Budget, Altmaterialien und ehrenamtlicher Arbeit an der Friedhofstraße eine grüne Insel mit pflegeleichten Nutzpflanzen schaffen. Deshalb hat sich der Verein auch an der von der Stadt mitorganisierten Pflanzentauschbörse beteiligt, um weitere Mitmacher und Unterstützer zu finden?
    • Für den Start wurde bereits ein Hochbeet aus alten Paletten von Detlef Heil gezimmert, der das Knowhow dafür im Rahmen des Projektes gratis an Interessenten weitergibt?
    • Wie können Hochbeete und Kübelpflanzen mit insektenfreundlichen Wildblumen den Standort aufwerten?
    • Welche Kräuter, Nasch-Obst- und -Gemüsesorten sind für das Projekt geeignet?
    • Wie kann sich der Verein, die von Zimmerleuten der Metzendorfschule geschaffene
       4-Personen-Ruhebank sinnvoll integrieren?
    • Wie kann die Marketing Plattform und die Eventlocation „Jahreszeiten regional erleben“ das Projekt kommunikativ (QR-Code „Frag Jahreszeiten“) und kulinarisch (Verkosten der Ernte   aus dem Urban Garding, Rezepte…) das Projekt unterstützen?
    • Welche Maßnahmen der Öffentlichkeitsarbeit eignen sich um den Einsatz des Umweltamt der Stadt Bensheim und aller anderen Beteiligten interessant zu präsentieren?
    • Auch wenn für das Projekt vor allem Altmaterialien (Holzpaletten, Steingut, Metalldosen) und Pflanzenspenden verwendet werden sollen, wird einiges an Material (Erde, Pflanzen, Schautafeln, …) zu beschaffen sein.

    Für das Projekt bekommt der Genial Regional Verein einen kleinen Zuschuss von der Stadt Bensheim und wird Vereinsmittel und Eigenleistungen einbringen.  

    Interessierte Menschen aus der Nachbarschaft sind herzlich eingeladen sich zu beteiligen.

    Rückfragen beantwortet die Vorsitzende Brigitte Zimmermann-Petrullat gerne freitags zwischen 15 und 18 Uhr im Laden „Jahreszeiten regional erleben“ oder per mail:  genialregional@t-online.de

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    Einkochen, Fermentieren und haltbar machen

    Am 2. September 2025 fand der 2te Kochkurs des Genial Regional Verein im Rahmen des Projekts „Genial Regional macht Schule 2025“ in der Erich-Kästner-Schule in Bürstadt statt. Referent war Stefan Beckmann, vom Bio-Catering Biond (www.biond.de).

    Fermentieren

    Fermentiertes Gemüse ist nicht nur eine alte Konservierungsmethode, sondern hat auch eine ganze Reihe gesundheitlicher Vorteile – aber es gibt auch Punkte, die man beachten sollte. Hier ein Überblick:

    Gesundheitliche Vorteile von fermentiertem Gemüse

    Fördert die Darmgesundheit

    • Milchsäurebakterien (z. B. Lactobacillus) entstehen bei der Fermentation.
    • Diese probiotischen Kulturen können die Darmflora positiv beeinflussen, die Verdauung fördern und Blähungen oder Verstopfung lindern.

    Verbesserte Nährstoffaufnahme

    • Durch Fermentation werden Nährstoffe wie Vitamine (z. B. Vitamin C, B-Vitamine, Vitamin K2) besser verfügbar.
    • Mineralstoffe wie Eisen oder Magnesium können leichter aufgenommen werden.

    Stärkung des Immunsystems

    • Ein gesunder Darm hängt eng mit einem starken Immunsystem zusammen.
    • Probiotische Bakterien können Entzündungen regulieren und das Risiko für Infektionen senken.

    Längere Haltbarkeit & natürliche Konservierung

    • Gemüse bleibt ohne Zusatzstoffe über Monate haltbar..
    • Der Säuregehalt (pH-Wert) verhindert das Wachstum schädlicher Keime.

    Positive Wirkung auf Stoffwechsel und Gewicht

    • Einige Studien deuten darauf hin, dass fermentierte Lebensmittel das Risiko für Übergewicht, Typ-2-Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen senken können.

    Mögliche Risiken & Dinge zum Beachten

    Salzgehalt

    • Bei der klassischen Milchsäuregärung wird viel Salz verwendet. Zu hoher Konsum kann problematisch für Herz-Kreislauf-Patienten oder Menschen mit Bluthochdruck sein.

    Histaminbildung

    • Bei der Fermentation entsteht Histamin. Menschen mit Histaminintoleranz reagieren darauf oft mit Kopfschmerzen, Hautausschlägen oder Verdauungsproblemen.

    Individuelle Verträglichkeit

    • Zu Beginn können Blähungen, Völlegefühl oder Bauchgrummeln auftreten, bis sich der Darm an die neuen Bakterien gewöhnt.
    • Langsam einführen (z. B. mit 1–2 EL Sauerkraut täglich starten).

    Hygiene & Sicherheit

    • Wichtig: Sauberes Arbeiten, sauberes Equipment, richtige Salzkonzentration.
    • Wenn es stark faulig riecht, schleimig wird oder Schimmel bildet → nicht mehr essen.

    Nicht für alle geeignet

    • Menschen mit geschwächtem Immunsystem oder nach Organtransplantationen sollten vorsichtig sein und ggf. vorher ärztlich abklären.

    Kurz gesagt: Fermentiertes Gemüse kann ein echtes Superfood für den Darm und das Immunsystem sein – solange es richtig hergestellt und individuell verträglich ist.

    Ideen für fermentiertes Gemüse

    Kimchi (klassisch)

    • Chinakohl, Karotten, Paprika, rote Zwiebeln, Kurkuma, Ingwer, Chiliflocken

    CurryKraut

    • Chinakohl, Spitzkohl, Weißkohl (manchmal etwas Wirsing), Kurkuma, Ingwer, Cilliflocken, Curry (Kreuzkümmel)

    BlumenkohlCurry

    • Blumenkohl (Scheiben), Chinakohl, Spitzkohl, Karotten (Scheiben), rote Zwiebeln, getrocknete Tomaten, Ingwer, Kurkuma, Chiliflocken)

    Lauch/Karotten – Kimchi

    • Spitzkohl (grob), Lauch, Karotte (grob gerieben)

    Blumenkohl/ Lauch/ Karotten Kimchi

    • Blumenkohl (Röschen), Karotte (grob gerieben), Spitzkohl (grob), Lauch

    Rotes Kimchi

    • Rotkraut, Blumenkohl, rote Bete, Chinakohl, Möhre

    mit Gelber Bete

    • Gelbe Bete (Würfel), Karotten (Scheiben), Lauch, Spitzkohl (grob), Chinakohl

    Sauerkraut (klassisch)

    • Spitzkohl, Weißkraut, (Lorbeer, Wachholder)

    Rettich Kimchi

    • Rettich (dünne Scheiben), Karotte (dünne Scheiben), Lauch

    Grundrezept: Fermentiertes Gemüse

    • ca. 1 kg Gemüse (z. B. Kohl, Karotten, Blumenkohl, Lauch, Rettich, Bete …)
    • 20 g Salz (= 2 % vom Gemüsegewicht) → am besten naturbelassenes Meersalz oder Steinsalz
    • Gewürze nach Belieben: Knoblauch, Ingwer, Chili, Kümmel, Lorbeer, Pfefferkörner …
    • Optional: Starterkultur (z. B. etwas vom Saft eines vorherigen Ferments)

    Gemüse vorbereiten

    • Waschen, ggf. schälen und in die gewünschte Form schneiden (Scheiben, Raspeln, Röschen). – unterschiedliche Schnittform – anderer Geschmack

    Salzen

    • Gemüse in eine große Schüssel geben, Salz dazu.
    • Mit den Händen kräftig kneten oder stampfen, bis Flüssigkeit austritt (das ist die spätere Lake).

    Abfüllen

    • Gemüse dicht in ein sauberes Bügel- oder Schraubglas pressen.
    • Es muss komplett mit Flüssigkeit bedeckt sein. Falls zu wenig Lake da ist: etwas Salzlösung (2 %) nachgießen.

    Beschweren

    • Mit einem Gewicht (Glasgewicht, kleiner Teller, sauberes Kohlblatt) das Gemüse unter der Flüssigkeit halten.
    • Wichtig: Gemüse darf nicht mit Luft in Kontakt kommen → sonst Schimmelgefahr.

    Fermentieren lassen

    • Glas (Weck-Gläser) verschließen. Nicht öffnen – es darf kein Sauerstoff reinkommen
    • Zimmertemperatur (18–22 °C) für 3–7 Tage stehen lassen.
    • Unterschiedliche Temperatur – anderer Geschmack

    Reifen lassen

    • Im Kühlschrank entwickelt sich das Aroma weiter.
    • Haltbarkeit: mehrere Monate, solange das Gemüse unter der Lake bleibt.

    Tipps

    • Menge Salz ist entscheidend: ca. 2 % ist optimal (z. B. 1 kg Gemüse → 20 g Salz).
    • Schaumbildung / Blubbern ist normal: das sind die Milchsäurebakterien.
    • Wenn sich ein weißer Film (Kahmhefe) bildet → meist harmlos, aber bei Schimmel (flauschig, farbig) entsorgen.
    • Immer sauber arbeiten – Glas, Hände, Schneidebrett.
    • Geruchs- und Geschmackskontrolle

    Die Kursteilnehmer konnten dabei praktische Erfahrung sammeln, über das Fermentieren diskutieren und hatten viel Spaß beim Schneiden, Salzen, Stampfen und Befüllen der Gläser.

    Genial Regional macht Schule 2025 - Kochkurs - Geschnittem, Gesalzen und Gestampft

    Einkochen

    Gesundheitliche Vorteile beim Einkochen

    Längere Haltbarkeit

    • Durch Erhitzen werden Mikroorganismen und Enzyme abgetötet → Lebensmittel sind über Monate bis Jahre haltbar.
    • Praktisch für Vorratshaltung und weniger Lebensmittelverschwendung.

    Nährstoffsicherung

    • Viele Mineralstoffe (z. B. Kalium, Magnesium, Eisen) bleiben beim Einkochen gut erhalten.
    • auch Ballaststoffe bleiben unverändert und fördern die Verdauung.

    Saisonale Vielfalt

    • Saisonales Obst & Gemüse kann eingekocht und ganzjährig genutzt werden – fördert eine abwechslungsreiche Ernährung.

    Selbstgemacht = kontrollierte Zutaten

    • Im Gegensatz zu industriellen Konserven enthält Selbstgemachtes keine Konservierungsstoffe, Farbstoffe oder unnötigen Zucker/Salz (außer man fügt es selbst zu).

    Gesundheitliche Nachteile & Risiken

    Vitaminverluste

    • Hitzeempfindliche Vitamine (v. a. Vitamin C, B-Vitamine, Folsäure) gehen teilweise verloren.
    • Der Verlust hängt von Temperatur & Dauer ab (besonders bei langem Einkochen oder hoher Hitze).

    Botulismus-Risiko (sehr selten, aber ernst)

    • Clostridium botulinum kann in sauerstoffarmen, feucht-warmen Milieus wachsen (z. B. bei unsachgemäß eingekochtem Gemüse/Fleisch).
    • Vorbeugung:
    • Strikte Hygiene beim Einkochen.
    • Säurehaltige Lebensmittel (z. B. Obst, Tomaten) sind unkritischer.
    • Bei Gemüse/Fleisch → unbedingt lange genug bei mind. 100 °C (besser 120 °C im Druckkochtopf) einkochen.

    Nährstoffeinseitigkeit

    • Wenn man sich stark auf Eingekochtes verlässt, kann es auf Dauer zu weniger Frischkost und Rohkost kommen → schlechtere Vitaminversorgung.

    Salz- oder Zuckergehalt

    • Viele Rezepte nutzen Zucker (Marmelade, Kompott) oder Salz (eingelegtes Gemüse). Ein übermäßiger Konsum kann gesundheitlich nachteilig sein.

    Auch für das leibliche Wohl der Kursteilnehmer wurde gesorgt. Zum gemeinsamen Mittagessen gab’s frisch zubereitete Grünkern-Bolognese, Apfelmus mit eingekochten Kirschen und schöne Bilder vom Kochkurs des Genial Regional Verein.

    Genial Regional macht Schule 2025 - Kochkurs - Grünkern-Bolognese zum gemeinsamen Mittag

    Grünkern-Bolognese

    • 200 g Grünkern (geschrotet)
    • 2 EL Olivenöl
    • 1 Zwiebel, fein gewürfelt
    • 2 Knoblauchzehen, fein gehackt
    • 1 Karotte, klein gewürfelt oder geraspelt
    • 1 Stange Staudensellerie, fein gewürfelt (optional)
    • 1 Dose Tomaten (stückig, ca. 400 g)
    • 2 EL Tomatenmark
    • 500 ml Gemüsebrühe
    • 2 TL Oregano (getrocknet)
    • 1 TL Thymian (getrocknet)
    • 1 Lorbeerblatt
    • Salz & Pfeffer nach Geschmack

    Grünkern vorbereiten

    • Grünkernschrot in einer trockenen Pfanne kurz anrösten, bis er duftet (gibt ein nussiges Aroma).
    • Danach mit der Gemüsebrühe übergießen und ca. 15 Minuten quellen lassen.

    Gemüse anbraten

    • Öl in einem Topf erhitzen.
    • Zwiebel, Knoblauch, Karotte (und Sellerie) anschwitzen, bis sie weich sind.

    Tomatenbasis

    • Tomatenmark kurz mitrösten.
    • Mit Rotwein (oder etwas Brühe) ablöschen.
    • Stückige Tomaten und Gewürze (Oregano, Thymian, Lorbeerblatt) dazugeben.

    Grünkern untermischen

    Mit Salz & Pfeffer abschmecken.

    Den gequollenen Grünkern mit der Brühe unterrühren.

    Alles bei mittlerer Hitze ca. 20–30 Minuten köcheln, bis die Sauce schön sämig ist.

  • Der Natur auf der Spur beim Hessentag

    Hessentag Sonderschau „Der Natur auf der Spur“ !!

    Der Genial Regional Verein präsentiert sich als Kooperationspartner am 8. Juni 2023 mit einem Kräuterquizz im Aktionshäuschen des Geo-Naturparks Bergstraße-Odenwald auf dem Hessentag 2023 in Pfungstadt.

    „Heimat entdecken, erhalten und gestalten“ ist das Ziel des Genial Regional Vereins. Informationen dazu gibt’s auf dem Hessentag.

    Kommt am 8. Juni 2023 vorbei, macht beim Quizz mit und lasst Euch überraschen !!

    Dazugehörige Pressemeldung des Geo-Naturpark Bergstraße-Odenwald :

    Der Geo-Naturpark Bergstraße-Odenwald zeigt auf dem Hessentag 2023 Flagge mit zahlreichen Aktionen, Informationen und einer Schauwerkstatt.

    Der Geo-Naturpark präsentiert sich auf dem größten hessischen Fest auf der beliebten Sonderschau „Der Natur auf der Spur“, dem Sonderareal des hessischen Umweltministeriums und HessenForst. Auf rund 100 Quadratmetern stellen der Geo-Naturpark, seine Ranger, seine Geopark-Vor-Ort-Teams und Kooperationspartner
    sowie andere hessische Naturparke von 2. bis 11. Juni 2023 Kultur, Landschaft und Geologie der Region und weiterer Gebiete Hessens vor.
    Felsen, Burgen, Weinberge, Erlebnispfade, Steinbrüche, Bergwerke, Wanderwege, historische Altstädte: Der Geo-Naturpark Bergstraße-Odenwald hat viel zu bieten. Im zentralen Infohäuschen erhalten Besucher Tipps für erlebnisreiche Ausflüge und Urlaube hier in der Region. Außerdem können sie direkt am Stand die passenden Wanderkarten erwerben und sind so bestens gerüstet für den nächsten Ausflug in die Natur.
    In der hauseigenen Schreinerei produziert der Geo-Naturpark Bänke, Hütten, Wildbienenhotels, Panoramaliegen, Geopunkttafeln und vieles mehr. Wer den Stand des Geo-Naturparks auf dem Hessentag besucht, kann das Außendienst-Team beim Sägen, Fräsen und Schreinern erleben. Auf Wunsch fertigen die Handwerker individuelle
    Holzschilder mit eingefrästen Buchstaben oder auch Naturmotive wie Bienchen oder Blumen. Eine Auswahl der oben genannten Produkte, wie beispielsweise Panoramaliegen oder Sitzbänke, wird auf dem Areal des Geo-Naturparks ausgestellt und lädt zugleich zur Mittagspause ein.

    Im Aktionshäuschen präsentieren der Geo-Naturpark und seine Partner ein täglich wechselndes Aktionsprogramm und richten sich besonders an Schulklassen, Kindergartengruppen und Familien. Hier wird geraten, gespielt, gebastelt, gemalt und gebaut. Dass Hessen eine wirklich attraktive Urlaubsregion ist mit zahlreichen naturnahen Erholungsgebieten, zeigen die Hessischen Naturparke Spessart, Rhön, Knüll und Lahn-Dill Bergland. Ob Limes, Schloss Lichtenberg oder die Überwaldbahn – die Geopark-Vor-Ort Teams Walldürn, Überwald und Fischbachtal stellen unter anderem mit attraktiven Gewinnspielen die Highlights ihre Regionen vor. Wer mehr über Geologie und Natur der Region erfahren möchte, kann an den Aktionen der Geo- und Naturpark-Ranger teilnehmen.
    Fossilien entdecken, Waldmasken basteln, Kräuter riechen und schmecken: Dazu laden das UNESCEO Welterbe Grube Messel, die Internationale Waldkunst Darmstadt und der Verein Genial Regional ein. Dass Rücksichtnahme und gegenseitiges Verständnis die Voraussetzungen für ein gutes Miteinander von Wandern und Radfahrern in der Natur sind, erleben die Besucher bei spannenden Aktionen von den Mitarbeitern des Geo-Naturparks.

    Das gesamte Programm des Geo-Naturparks gibt es unter www.geo-naturpark.de/sonderaktionen.

  • Brunch auf dem Bauernhof

    Am Sonntag, 7. August 2022 lässt es sich schlemmen im Naturpark Neckartal-Odenwald. Drei landwirtschaftliche Betriebe laden zu einem genussvollen Buffett auf ihren Hof. Sich die letzten Plätze zu sichern, ist noch möglich. Auf dem Heimentaler Biohof Kunzmann in Schefflenz geht es um 11.00 Uhr los, bei Hof und Nudelstube Bender in Elztal-Auerbach lässt sich bereits ab 10.00 Uhr ein Frühstücksbuffet genießen.

    Bei den Hofführungen erfahren die Gäste alles, was sie über die moderne Landwirtschaft wissen wollen: Wie werden die Tiere gehalten, warum trägt Bio zur Biodiversität bei, wie werden die hofeigenen Produkte produziert und wie trägt die kleinbäuerliche Landwirtschaft zur Pflege unserer Kulturlandschaft bei?

    Die angebotenen Spezialitäten stammen nahezu ausschließlich von den Betrieben selbst: Hausmacher Wurst, Gemüse aus eigenem Anbau, selbstgebackenes Brot, eingekochte Fruchtaufstriche, Nudeln aus der eigenen Nudelstube, Eier frisch vom Hof und vieles, vieles mehr. Die Besucher*innen können so sinnlich erfahren, welcher Gaumenschmaus qualitätvolle, regionale Produkte sind.

    Auch die Kleinsten werden mit unterschiedlichen Angeboten wie einer Strohhüpfburg oder einem Spielplatz gut unterhalten, während die Erwachsenen in geselliger Runde schlemmen.

    Weitere Infos unter www.naturpark-neckartal-odenwald.de/geniessen/brunch-auf-dem-bauernhof. Eine Anmeldung bei den teilnehmenden Höfen ist Voraussetzung. Denn die Platzzahl ist begrenzt.

    Der Brunch auf dem Bauernhof ist ein landesweites Projekt. Im Naturpark Neckartal-Odenwald wird es gefördert durch Europäische Union, das Land Baden-Württemberg und die Lotterie Glücksspirale.

    Kontakt:
    Naturpark Neckartal-Odenwald
    Kellereistr. 36
    69412 Eberbach
    Tel.: 06271/9469801
    Regionalentwicklung@np-no.de

    Bild-Quelle : Naturpark Neckartal-Odenwald