Letzte Vespertouren des Naturparks Neckartal-Odenwald

Ein genussvolles Jahr neigt sich dem Ende entgegen. Am Sonntag, den 24. Oktober 2021 lädt die letzte Runde Vespertouren zum Entdecken der Landschaften im Naturpark Neckartal-Odenwald und gleichzeitigem Genießen von regionalen Köstlichkeiten!

Bei den Vespertouren des Naturparks Neckartal-Odenwald und der mit ihm zusammenarbeitenden Betriebe werden regionale Köstlichkeiten zum Unterwegsverzehr mit einer Wanderung in der heimischen Natur verbunden.

Da jeder Betrieb die Vespertaschen mit seinen hofeigenen Spezialitäten und denen seiner Partner füllt, variiert die Zusammenstellung der Produkte: Von frischen Backwaren über Hausmacher Wurst und Käse, Obst und Gemüse bis hin zu Mostbirnensenf. Vegetarische Vespertaschen werden ebenfalls angeboten. 

Regional wirtschaftende Betriebe erhalten durch ihre Arbeit die uns vertraute Kulturlandschaft. Sie erzeugen köstliche Produkte, deren kurze Transportwege Klima und Umwelt schonen. Für Verbraucher*Innen garantieren sie Frische und Qualität. Umgekehrt ist jeder Kauf soziales Engagement, das die in Baden-Württemberg typischen kleinbäuerlichen Strukturen unterstützt. Die Vespertouren bieten die Möglichkeit, inmitten unserer Kultur- und Naturlandschaft diese regionalen Produkte direkt vom Betrieb und seinen Kooperationspartnern aus der Region zu verkosten.

So geht’s: Über den Online-Shop des Naturparks können Interessierte eine mit lokalen Leckereien zum Sofortverzehr gefüllte Vespertasche buchen. Beim Direktvermarkter ihrer Wahl holen sie die Tasche mit hofeigenen Produkten ab. Ein Wandervorschlag, der direkt am teilnehmenden Betrieb startet, liegt jeder Vespertasche bei.

Zum krönenden Finale der Vespertouren bieten alle neun teilnehmenden Betriebe noch einmal ihre ganz individuellen Vespertaschen an:

Weingut Uhler & Blank, Sinsheim (Taschenausgabe in Eschelbronn)
Heinrich Hof Gbr, Obrigheim
Es-Cider-Haus – Frucht im Glas, Waldbrunn
Hof Edelmann, Waldbrunn
Bäckerei Englert, Elztal
Lauers Grünkern, Walldürn
Biobackstube Fritzebeck, Seckach
Leon Scholl Direktvermarktung, Mudau (Taschenausgabe in Eberbach)
Matthias & Lukas Berberich GbR, Hardheim

Die letzte Gelegenheit zur Buchung endet am 18. Oktober 2021 im Online-Shop des Naturparks Neckartal-Odenwald möglich:
www.naturpark-neckartal-odenwald.de/service/online-shop/

Kontakt:
Naturpark Neckartal-Odenwald
Kellereistr. 36
69412 Eberbach
Tel.: 06271/942275
Buero@np-no.de

Bild-Quelle : Hof Edelmann, Waldbrunn

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  • Naturparke kulinarisch – Anmeldefrist verlängert

    Das Kochevent des Naturparks Neckartal-Odenwald, des BUND Steinachtal und von Slow Food Rhein-Neckar steht unter dem Motto „gesund – regional – nachhaltig – gemeinsam“. Bei gemeinsamem Kochen und persönlichem Austausch können die Naturparke Baden-Württembergs anhand saisonaler und regionaler Spezialitäten entdeckt werden – in einer Reihe von insgesamt sieben Kochevents (eines pro Naturpark).

    Die geübten Helfer von Slow Food sorgen dafür, dass das 3-Gang-Menü auf jeden Fall gelingt! Zwischen den Gängen können Sie Informativem zum Themenschwerpunkt des Abends lauschen. Ein Abend voller Genuss und Austausch!

    Mit dem Naturpark Schönbuch als Gast

    Am 30. Juli 2021 ist der Naturpark Schönbuch zu Gast und mit ihm das Thema Rotwild. Es dominiert den Hauptgang (mit einer ebenso attraktiven Variante für Vegetarier) und Sie werden viel Interessantes über den König der Wälder erfahren. Denn der Naturpark Schönbuch zeichnet sich durch eine Waldfläche von 86% aus. Zu den bewusst und eigenhändig zubereiteten kulinarischen Köstlichkeiten lassen sich Getränke aus der Umgebung des Naturparks Schönbuch genießen.

    Das Kochevent findet von 17.00 – 22.00 Uhr im Naturfreundehaus Zwingenberger Hof in Zwingenberg am Neckar statt.

    Weitere Infos und alles zu Anmeldung und Organisation unter: https://www.naturpark-neckartal-odenwald.de/geniessen/naturparke-kulinarisch/.

    Die Anmeldfrist ist bis zum 24. Juli verlängert!

    Bild-Quelle: Jürgen Traub

  • Regionalbude auf dem Bensheimer Wochenmarkt

    START der von „Jahreszeiten regional erleben“ betreuten Regionalbude auf dem Bensheimer Wochenmarkt.

    Ab 6. Mai 2021 werden immer Donnerstags von 8-13:00 Uhr wechselnde Bergsträßer Manufakturen gemeinsam in der Regionalbude auf dem Marktplatz in Bensheim Ihre Produkte zum Kauf anbieten.

    Beate Weis und Brigitte Zimmermann koordinieren die Regionalbude auf dem Bensheimer Markt. Seit Mai bieten dort donnerstags von 8 – 13 Uhr Direktvermarkter & Genussmanufakturen, die im Verein „Blühende Bergstraße“ organisiert sind, ihre Produkte zum Kauf an.

    Freut Euch auf mehr regionale Vielfalt auf dem Bensheimer Wochenmarkt !!

    Bild-Quelle : Ottmar Meissner

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    Kartoffel und Kürbis als Genial Regional Schulprojekt

    Mit Kartoffeln und Kürbissen lassen sich rasch leckere Gerichte zubereiten. Doch das Wissen um heimisches Gemüse der Saison und die Fähigkeiten es gesund und schmackhaft zuzubereiten, verschwindet in Zeiten von „industriellen Fertiggerichten“ immer mehr.  Davon berichtet Guy Bastian von der Kochschule Heidelberg, beim 1. Workshop von „genial regional macht Schule“ zum Thema „Kartoffeln und Kürbisse“.  „Oft habe ich bei meinen Koch-Kursen gebildete Menschen, die nicht wissen, wie man Gemüse schält oder andere Lebensmittel verarbeitet!“

    Sabine Gnauck, Abteilungsleiterin an der Heinrich Metzendorfschule – dem Veranstaltungsort des Workshops, weist auf die Wichtigkeit hin, das Thema „regionale, saisonale und nachhaltige Ernährung“ verstärkt den Basismultiplikatoren zu vermitteln. Die Metzendorfschule als schulischer Partner für die Berufsausbildung im Hotel- und Gaststättengewerbe und Lebensmittelhandwerk stelle dafür gerne ihre Räume zur Verfügung. Gnauck führt weiter aus: „Leider ist die Realität so, dass Kinder und Jugendliche kaum noch eigene Kocherfahrungen zuhause, in der KiTa oder in der Schule machen.“ Die Fortbildungsreihe „genial regional macht Schule“, die sich über das Schuljahr 23/ 24 erstreckt, richtet sich an Lehrerinnen und Lehrer aller Schulformen und Schulstufen. Lehrkräfte können im Laufe der Fortbildung zum einen persönliche Kontakte zu Erzeugern und den beteiligten Vereinen an der Bergstraße knüpfen und zum anderen ihr erworbenes Wissen als Multiplikatoren weitergeben.

    „Mit unseren Kursen wollen wir genussvollen Klimaschutz auf dem Teller anbieten. “ so Beate Weis, 2. Vorsitzende des „Genial Regional Heidelberg Rhein-Neckar e.V.“ bei der Begrüßung in der Lehrküche der Bensheimer Berufsschule. Das Projekt besteht aus 4 Modulen, die einzeln buchbar sind. Der Verein gestaltet die Kochkurse in Kooperation mit dem DEHOGA Hessen, der Heinrich Metzendorfschule, dem Geo-Naturpark Bergstraße Odenwald und dem Naturpark Neckartal sowie die Plattform „Jahreszeiten regional erleben“. Neben viel Praxis und Genuss werden neue Kontakte und das Wissen zu den regional-saisonalen Lebensmitteln auch in der Theorie vermittelt.

     „Es ist wunderbar, dass mit diesen Kochkursen die Aufmerksamkeit auf die regionale und saisonale Küche gelenkt wird und dabei die teilnehmenden Lehrer und Lehrerinnen für den Ausbildungsberuf des Kochs und der Köchin sensibilisiert werden. Dies ist wichtig, denn bei der Berufswahl ihrer Schüler und Schülerinnen spielen die Lehrkräfte oftmals eine entscheidende Rolle und das Gastgewerbe braucht dringend Fachkräfte, damit es auch in einigen Jahren noch Restaurants mit frisch zubereiteten Speisen gibt. Deshalb unterstützt der DEHOGA Hessen Kreisverband Bergstraße (Hotel- und Gastronomieverband) dieses Projekt von Genial Regional sehr gerne.“ So Christine Friedrich von der Kreisgeschäftsstelle.

    Für den praktischen Teil des 1. Moduls hat Landwirt Siggi Ochsenschläger verschiedene Kartoffel– und Kürbissorten geliefert. Der Erzeuger aus Biblis-Wattenheim berichtet von der wachsenden Bürokratie, die auf alle – auch die kleinen – Landwirte einwirke. Eigentlich möchte er Gemüse und gutes Fleisch für die Region erzeugen. Doch immer weitere Vorschriften, Dokumentationspflichten und Kontrollen erschweren seine Arbeit. Mit der Gründung einer Solidarischen Landwirtschaft gibt er 100 Leute Einblicke in die Arbeit. Jeden Freitag liefert er an 4 Standorte deren wöchentlichen Ernteanteil. Seine Frau Dagmar Ochsenschläger sorgt mit ihrem kleinen Hofladen für ein Nahversorgung, den früher die lokalen Lebensmittelgeschäfte machten. Ergänzt wird das Angebot mit einem Onlineshop eigener Produkte und Erzeugnissen von regionalen Kollegen.

    Beim gemeinsamen Essen der deftigen und süßen Kürbis- und Kartoffelgerichte wurde auch über die heutige Nahversorgung, Lieferketten und Transparenz bei der Lebensmittelqualität diskutiert. Petra Wagner-Brunnengräber vom Verein dokumentierte die Rezepte, die Ottmar Meissner über die Plattform Jahreszeiten regional erleben – Regionales an der Bergstraße bereitstellen will. Die Organisatoren wollen mit ihrer ehrenamtlichen Arbeit künftigen Generationen das regionale Genuss-Erbe bewahren.

    „Der Kurs hat Spaß gemacht, die Gerichte sind alle lecker und ich bin beim nächsten Mal wieder dabei!“, so ein Vereinsmitglied von „genial regional“ Da es im Kurs noch freie Plätze gibt, sucht der Verein noch pädagogisch aktive Menschen aus den Metropolregionen Rhein-Main und Rhein-Neckar für die verbleibenden Koch-Events.

    —————–

    Weiter geht es dann im neuen Jahr, am Mittwoch 31. Januar 24. Dann steht Bio-Koch Stefan Beckmann mit den Teilnehmenden an den Töpfen. Der Spezialist für vegane Küche, zeigt was man aus Kraut und Rüben so zaubern kann.  Im Frühjahr ist Torsten Lettmann vom Restaurant „Herzblut und Zinke“ im Landesmuseum in Darmstadt an der Reihe. Er bearbeitet mit den Lehrkräften das Thema „Kräuter, Erdbeeren und Spargel“. Zum Schuljahresende 23/24 wird es dann tierisch: Grillen steht auf dem Plan und die mehrfachen Hessenmeister Oliver und Sandra Schröbel stehen mit Tipps bereit. 

    Weitere Informationen zu „Genial regional macht Schule“ findet man unter Genial Regional macht Schule !! – Jahreszeiten regional erleben, inkl. Rezepte, der 5 zubereiteten Gerichte.

    Genial Regional macht Schule - 1. Kochkurs (3)

    Wenn Sie im schulischen Bereich tätig sind und auch mitmachen möchten, dann melden Sie Sich bitte kurz per Mail Genialregional@t-online.de beim Genial Regional Verein.

  • Schulprojekt Lebendige Werkstatt am Marktplatz

    Brigitte Zimmermann-Petrullat, Vorsitzende des Genial Regional Verein und Dr. Angela Forberg, Kulturbeauftragte der Heinrich Metzendorf Schule, haben eine Kooperation zwischen Verein und Schule ins Leben gerufen. Auf der kleinen Bühne der Regionalbude, die seit 11. Juni am Bensheimer Marktplatzbrunnen regionale Köstlichkeiten anbietet, präsentieren sich ab sofort Auszubildende und Schüler der Heinrich Metzendorf Schule im Rahmen des Schulprojektes „Lebendige Werkstatt am Marktplatz“. Nach langer Zeit, die geprägt war von Distanzunterricht und Aufgaben am Computer von zuhause aus, freuen sich die Schüler nun wieder aktiv zu zeigen was sie drauf haben und dies in der Öffentlichkeit an exponierter Stelle in Bensheim zu zeigen, sagt Frau Forberg. Das für den Kreis Bergstraße zuständige berufliche Schulzentrum mit gewerblichen Schwerpunkt gibt im Rahmen dieses Schulprojekts Einblicke in das berufliche Bildungsangebot.

    Heinrich Metzendorf Schule & Genial Regional Verein starten gemeinsames Schulprojekt „Lebendige Werkstatt am Marktplatz“

    Der feierliche Start  des gemeinsamen Projektes findet am Freitag, dem 2. Juli um 15 Uhr statt. Berufsfachschüler haben Snacks passend zur Weissen-Riesling-Weinverkostung vorbereitet und werden diese dem Publikum am Marktplatz anbieten sagt die für den Weinausschank zuständige Brigitte Zimmermann-Petrullat. Zu diesen Anlass werden  Angela Forberg und Anja Windus als Vertreterinnen der Schulleitung der Heinrich Metzendorf Schule anwesend sein, als Gäste werden erwartet Nicole Rauber-Jung von der Stadt Bensheim und Ingrid Schich-Kiefer vom Kreis Bergstraße sowie  Christiane Bartmann für den Tourismusservice Bergstraße. Wie Brigitte Zimmermann-Petrullat mitteilt, werden außerdem an diesem Tag zur Verkostung am Weinstand neben der Weinkönigin von der hessischen Bergstraße Heike Knapp als auch die Schriesheimer Weinkönigin Sofia Hartmann erwartet.

    Die Klasse, die sich an diesem Tag unter Anleitung ihrer Fachlehrerinnen Folke Matlok und Silke Brose präsentiert, heißt 10BFN, das ist die Zweijährige Berufsfachschule mit dem beruflichen Schwerpunkt Ernährung, Hauswirtschaft und Gastronomie. Es sind insg. 10 Schüler/-innen in der Klasse. Es ist eine Vollzeitschulform. Das Ziel ist neben der beruflichen Orientierung das Erreichen des mittleren Bildungsabschlusses (Realschulabschluss, Mittlere Reife).

    Die Schüler*innen der Klasse 10BFN gestalten ein Projekt, das sie in vielfältiger Form herausfordert. Begleitend zu den stattfindenden Weinverkostungen des „Tischlein Deck‘ dich“ von Brigitte Zimmermann bieten die Schüler*innen selbst hergestellte Produkte, in diesem Fall verschiedene vegetarische Brotaufstriche, an.

    Die Schüler*innen haben im Praxisunterricht mehrere vegetarische Brotaufstriche hergestellt und nach einem intensiven Entscheidungsprozess über Geschmack, Aussehen, Farbe und Gesamteindruck ihre Auswahl getroffen.

    Im begleitenden Theorieunterricht haben die Schüler*innen diese vollständige Handlung bearbeitet. So mussten sie sich neben einer Preiskalkulation für das fertige Produkt und dem daraus resultierenden Angebotspreis auch mit der Lebensmittelkennzeichnungs-Verordnung und der Allergiekennzeichnung auseinandersetzen.

    Außerdem werden die Schüler*innen noch Kleingebäcke zum Verkauf anbieten, die geschmacklich ebenfalls zu einem guten Wein passen.

    Unterstützt werden sie dabei von den Auszubildenden des Bäckerhandwerks an der Heinrich Metzendorf Schule, die im schuleigenen Backhaus das „Metzendorfbrot“ – ein Holzofenbrot – backen. Durch das Backen im Holzofen entsteht ein kräftig ausgebackenes Brot, das hervorragend zu den Brotaufstrichen korrespondiert. Die Gäste werden nicht nur von Duft und Geschmack des Brotes überzeugt sein, sondern auch vom sensorischen Erlebnis.

    Der Kundenkontakt mit Verkauf und Beratung ist eine gute Ergänzung zum Praxisunterricht im beruflichen Schwerpunkt.

    Dieses Projekt ist nach langer Pause in der Schulküche, bedingt durch den Distanzunterricht, der Einstieg in den Praxisunterricht mit seinen Lernfeldern.

    Das Programm für die nächsten 2 Wochen auf dem Bensheimer Marktplatz

    Am Donnerstag, den 8. Juli  in der Zeit von 8-13 Uhr bauen auszubildende Schüler des BGJ Holz (Berufsgrundbildungsjahr) für den Marktstand Stehtische aus Holz zusammen mit ihrem Werkstattlehrer, dem Tischlermeister Hubertus Gärtner, auf.

    Am Mittwoch, 14. Juli, in der Zeit von 8-13 Uhr  stellen auszubildende Zimmerer zusammen mit ihrem Berufsschullehrer Dirk Rensen Sitzbänke für den Marktstand her.

    Brigitte Zimmermann-Petrullat und Angela Forberg sind sich einig, bei diesem gemeinsamen Projekt handelt es sich um eine gelungene Bündelung von Synergieeffekten, die zur  Belebung des Marktplatzes im Herzen von Bensheim beiträgt!

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    Trockenmauer Kurs am Heppenheimer Schloßberg

    Trockenmauern aus heimischen Gesteinsarten stellen in der Kulturlandschaft an der Bergstraße prägende Strukturelemente dar, die aufgrund ihrer Einzigartigkeit und Geschichte z.B. am Heppenheimer Schloßberg unter Denkmalschutz stehen und seit 2018 auch anerkanntes Weltkulturerbe sind.  Sie beherbergen auch in ihren verschiedenen Zonen eine außerordentliche Vielfalt an Tier- und Pflanzenarten, welche ohne die Trockenmauern nur noch einen eingeschränkten Lebensraum finden.

    Genial Regional Verein - Trockenmauern Bergstraße - Heppenheimer Schloßberg

    Leider geht das Wissen unserer Ahnen zur Neuerrichtung oder Pflege einer mörtellosen Trockenmauer immer mehr verloren. Mit unserem Kurs möchten wir der „Wissenserosion“ entgegen wirken und die Teilnehmer befähigen, selbst Reparaturen gefahrlos vorzunehmen oder neue Trockenmauern aufzusetzen.  

    Das Trockenmauerteam : Matthias Radke, Beate Weis, Tom Peichel

    Genial Regional Verein - Trockenmauern Bergstraße - Das Trockenmauer Projektteam

    Fragen zur evtl. eigenen Baustelle in Garten oder Landschaft werden von Matthias, Beate und Tom gerne beantworten. Gerne diskutieren Sie mit Euch und teilen Ihr Wissen aus vielen bereits durchgeführten Trockenmauer-Sanierung-Projekten.

    Werkzeugkunde ist Teil des Kurses

    In Trockenmauerkurs des Genial Regional Verein erfährt und lernt man auch viel über Werkzeuge und deren Verwendung für den Trockenmauerbau. Es gibt spezielle Schlag- und Bearbeitungswerkzeuge. Zum Bearbeiten der Steinansichtsseite, Bosse bearbeiten, einebnen wird z.B. der Krönel verwendet. Es gibt Sprengeisen, zum Ausbilden von Kanten und Ecken, und noch viel mehr.

    Genial Regional Verein - Trockenmauern Bergstraße - Die Trockenmauer Werkzeuge

    Der Trockenmauer-Kurs fand in Theorie und Praxis am Freitag und Samstag statt.

    • Freitags – 15.00 bis max. 19:30 Uhr Theorie
    • Samstags – 09.00 bis ca. max. 14:00 Uhr  Praxis

    Werkzeuge wurden vom Veranstalter gestellt.

    Genial Regional Verein - Trockenmauern Bergstraße - Das Steinpuzzle kann beginnen

    Kommunikation und Austausch in der Gruppe sind uns wichtig – in den Pausen sorgt der Genial Regional Verein für Verpflegung mit Snacks und Getränken aus der Region.

    Der Trockenmauer-Kurs „Sanierung und Neuerrichtung in Theorie und Praxis“ am Schloßberg in Heppenheim, hat im März 2023 unter Trägerschaft des Nabu Meerbachtal stattgefunden.

    Basierend auf dem positiven Feedback, den guten Gesprächen mit den Teilnehmern und dem großen Interesse an solchen Kursen, hat sich der Genial Regional Verein entschlossen, diese Form der Wissensvermittlung in Theorie und Praxis auch zukünftig in weiteren Trockenmauer-Kursen anzubieten.

    Nähere Infos, Kosten und Anmeldung bei : Genial Regional Verein, Beate Weis, e-mail  : streuobst-manufaktur@gmx.de  oder genialregional@-t-online.de

    Beate Weis ist die Ansprechpartnerin und freut sich auf zahlreiche Teilnehmer bei den Trockenmauer-Kursen.

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    Einkochen, Fermentieren und haltbar machen

    Am 2. September 2025 fand der 2te Kochkurs des Genial Regional Verein im Rahmen des Projekts „Genial Regional macht Schule 2025“ in der Erich-Kästner-Schule in Bürstadt statt. Referent war Stefan Beckmann, vom Bio-Catering Biond (www.biond.de).

    Fermentieren

    Fermentiertes Gemüse ist nicht nur eine alte Konservierungsmethode, sondern hat auch eine ganze Reihe gesundheitlicher Vorteile – aber es gibt auch Punkte, die man beachten sollte. Hier ein Überblick:

    Gesundheitliche Vorteile von fermentiertem Gemüse

    Fördert die Darmgesundheit

    • Milchsäurebakterien (z. B. Lactobacillus) entstehen bei der Fermentation.
    • Diese probiotischen Kulturen können die Darmflora positiv beeinflussen, die Verdauung fördern und Blähungen oder Verstopfung lindern.

    Verbesserte Nährstoffaufnahme

    • Durch Fermentation werden Nährstoffe wie Vitamine (z. B. Vitamin C, B-Vitamine, Vitamin K2) besser verfügbar.
    • Mineralstoffe wie Eisen oder Magnesium können leichter aufgenommen werden.

    Stärkung des Immunsystems

    • Ein gesunder Darm hängt eng mit einem starken Immunsystem zusammen.
    • Probiotische Bakterien können Entzündungen regulieren und das Risiko für Infektionen senken.

    Längere Haltbarkeit & natürliche Konservierung

    • Gemüse bleibt ohne Zusatzstoffe über Monate haltbar..
    • Der Säuregehalt (pH-Wert) verhindert das Wachstum schädlicher Keime.

    Positive Wirkung auf Stoffwechsel und Gewicht

    • Einige Studien deuten darauf hin, dass fermentierte Lebensmittel das Risiko für Übergewicht, Typ-2-Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen senken können.

    Mögliche Risiken & Dinge zum Beachten

    Salzgehalt

    • Bei der klassischen Milchsäuregärung wird viel Salz verwendet. Zu hoher Konsum kann problematisch für Herz-Kreislauf-Patienten oder Menschen mit Bluthochdruck sein.

    Histaminbildung

    • Bei der Fermentation entsteht Histamin. Menschen mit Histaminintoleranz reagieren darauf oft mit Kopfschmerzen, Hautausschlägen oder Verdauungsproblemen.

    Individuelle Verträglichkeit

    • Zu Beginn können Blähungen, Völlegefühl oder Bauchgrummeln auftreten, bis sich der Darm an die neuen Bakterien gewöhnt.
    • Langsam einführen (z. B. mit 1–2 EL Sauerkraut täglich starten).

    Hygiene & Sicherheit

    • Wichtig: Sauberes Arbeiten, sauberes Equipment, richtige Salzkonzentration.
    • Wenn es stark faulig riecht, schleimig wird oder Schimmel bildet → nicht mehr essen.

    Nicht für alle geeignet

    • Menschen mit geschwächtem Immunsystem oder nach Organtransplantationen sollten vorsichtig sein und ggf. vorher ärztlich abklären.

    Kurz gesagt: Fermentiertes Gemüse kann ein echtes Superfood für den Darm und das Immunsystem sein – solange es richtig hergestellt und individuell verträglich ist.

    Ideen für fermentiertes Gemüse

    Kimchi (klassisch)

    • Chinakohl, Karotten, Paprika, rote Zwiebeln, Kurkuma, Ingwer, Chiliflocken

    CurryKraut

    • Chinakohl, Spitzkohl, Weißkohl (manchmal etwas Wirsing), Kurkuma, Ingwer, Cilliflocken, Curry (Kreuzkümmel)

    BlumenkohlCurry

    • Blumenkohl (Scheiben), Chinakohl, Spitzkohl, Karotten (Scheiben), rote Zwiebeln, getrocknete Tomaten, Ingwer, Kurkuma, Chiliflocken)

    Lauch/Karotten – Kimchi

    • Spitzkohl (grob), Lauch, Karotte (grob gerieben)

    Blumenkohl/ Lauch/ Karotten Kimchi

    • Blumenkohl (Röschen), Karotte (grob gerieben), Spitzkohl (grob), Lauch

    Rotes Kimchi

    • Rotkraut, Blumenkohl, rote Bete, Chinakohl, Möhre

    mit Gelber Bete

    • Gelbe Bete (Würfel), Karotten (Scheiben), Lauch, Spitzkohl (grob), Chinakohl

    Sauerkraut (klassisch)

    • Spitzkohl, Weißkraut, (Lorbeer, Wachholder)

    Rettich Kimchi

    • Rettich (dünne Scheiben), Karotte (dünne Scheiben), Lauch

    Grundrezept: Fermentiertes Gemüse

    • ca. 1 kg Gemüse (z. B. Kohl, Karotten, Blumenkohl, Lauch, Rettich, Bete …)
    • 20 g Salz (= 2 % vom Gemüsegewicht) → am besten naturbelassenes Meersalz oder Steinsalz
    • Gewürze nach Belieben: Knoblauch, Ingwer, Chili, Kümmel, Lorbeer, Pfefferkörner …
    • Optional: Starterkultur (z. B. etwas vom Saft eines vorherigen Ferments)

    Gemüse vorbereiten

    • Waschen, ggf. schälen und in die gewünschte Form schneiden (Scheiben, Raspeln, Röschen). – unterschiedliche Schnittform – anderer Geschmack

    Salzen

    • Gemüse in eine große Schüssel geben, Salz dazu.
    • Mit den Händen kräftig kneten oder stampfen, bis Flüssigkeit austritt (das ist die spätere Lake).

    Abfüllen

    • Gemüse dicht in ein sauberes Bügel- oder Schraubglas pressen.
    • Es muss komplett mit Flüssigkeit bedeckt sein. Falls zu wenig Lake da ist: etwas Salzlösung (2 %) nachgießen.

    Beschweren

    • Mit einem Gewicht (Glasgewicht, kleiner Teller, sauberes Kohlblatt) das Gemüse unter der Flüssigkeit halten.
    • Wichtig: Gemüse darf nicht mit Luft in Kontakt kommen → sonst Schimmelgefahr.

    Fermentieren lassen

    • Glas (Weck-Gläser) verschließen. Nicht öffnen – es darf kein Sauerstoff reinkommen
    • Zimmertemperatur (18–22 °C) für 3–7 Tage stehen lassen.
    • Unterschiedliche Temperatur – anderer Geschmack

    Reifen lassen

    • Im Kühlschrank entwickelt sich das Aroma weiter.
    • Haltbarkeit: mehrere Monate, solange das Gemüse unter der Lake bleibt.

    Tipps

    • Menge Salz ist entscheidend: ca. 2 % ist optimal (z. B. 1 kg Gemüse → 20 g Salz).
    • Schaumbildung / Blubbern ist normal: das sind die Milchsäurebakterien.
    • Wenn sich ein weißer Film (Kahmhefe) bildet → meist harmlos, aber bei Schimmel (flauschig, farbig) entsorgen.
    • Immer sauber arbeiten – Glas, Hände, Schneidebrett.
    • Geruchs- und Geschmackskontrolle

    Die Kursteilnehmer konnten dabei praktische Erfahrung sammeln, über das Fermentieren diskutieren und hatten viel Spaß beim Schneiden, Salzen, Stampfen und Befüllen der Gläser.

    Genial Regional macht Schule 2025 - Kochkurs - Geschnittem, Gesalzen und Gestampft

    Einkochen

    Gesundheitliche Vorteile beim Einkochen

    Längere Haltbarkeit

    • Durch Erhitzen werden Mikroorganismen und Enzyme abgetötet → Lebensmittel sind über Monate bis Jahre haltbar.
    • Praktisch für Vorratshaltung und weniger Lebensmittelverschwendung.

    Nährstoffsicherung

    • Viele Mineralstoffe (z. B. Kalium, Magnesium, Eisen) bleiben beim Einkochen gut erhalten.
    • auch Ballaststoffe bleiben unverändert und fördern die Verdauung.

    Saisonale Vielfalt

    • Saisonales Obst & Gemüse kann eingekocht und ganzjährig genutzt werden – fördert eine abwechslungsreiche Ernährung.

    Selbstgemacht = kontrollierte Zutaten

    • Im Gegensatz zu industriellen Konserven enthält Selbstgemachtes keine Konservierungsstoffe, Farbstoffe oder unnötigen Zucker/Salz (außer man fügt es selbst zu).

    Gesundheitliche Nachteile & Risiken

    Vitaminverluste

    • Hitzeempfindliche Vitamine (v. a. Vitamin C, B-Vitamine, Folsäure) gehen teilweise verloren.
    • Der Verlust hängt von Temperatur & Dauer ab (besonders bei langem Einkochen oder hoher Hitze).

    Botulismus-Risiko (sehr selten, aber ernst)

    • Clostridium botulinum kann in sauerstoffarmen, feucht-warmen Milieus wachsen (z. B. bei unsachgemäß eingekochtem Gemüse/Fleisch).
    • Vorbeugung:
    • Strikte Hygiene beim Einkochen.
    • Säurehaltige Lebensmittel (z. B. Obst, Tomaten) sind unkritischer.
    • Bei Gemüse/Fleisch → unbedingt lange genug bei mind. 100 °C (besser 120 °C im Druckkochtopf) einkochen.

    Nährstoffeinseitigkeit

    • Wenn man sich stark auf Eingekochtes verlässt, kann es auf Dauer zu weniger Frischkost und Rohkost kommen → schlechtere Vitaminversorgung.

    Salz- oder Zuckergehalt

    • Viele Rezepte nutzen Zucker (Marmelade, Kompott) oder Salz (eingelegtes Gemüse). Ein übermäßiger Konsum kann gesundheitlich nachteilig sein.

    Auch für das leibliche Wohl der Kursteilnehmer wurde gesorgt. Zum gemeinsamen Mittagessen gab’s frisch zubereitete Grünkern-Bolognese, Apfelmus mit eingekochten Kirschen und schöne Bilder vom Kochkurs des Genial Regional Verein.

    Genial Regional macht Schule 2025 - Kochkurs - Grünkern-Bolognese zum gemeinsamen Mittag

    Grünkern-Bolognese

    • 200 g Grünkern (geschrotet)
    • 2 EL Olivenöl
    • 1 Zwiebel, fein gewürfelt
    • 2 Knoblauchzehen, fein gehackt
    • 1 Karotte, klein gewürfelt oder geraspelt
    • 1 Stange Staudensellerie, fein gewürfelt (optional)
    • 1 Dose Tomaten (stückig, ca. 400 g)
    • 2 EL Tomatenmark
    • 500 ml Gemüsebrühe
    • 2 TL Oregano (getrocknet)
    • 1 TL Thymian (getrocknet)
    • 1 Lorbeerblatt
    • Salz & Pfeffer nach Geschmack

    Grünkern vorbereiten

    • Grünkernschrot in einer trockenen Pfanne kurz anrösten, bis er duftet (gibt ein nussiges Aroma).
    • Danach mit der Gemüsebrühe übergießen und ca. 15 Minuten quellen lassen.

    Gemüse anbraten

    • Öl in einem Topf erhitzen.
    • Zwiebel, Knoblauch, Karotte (und Sellerie) anschwitzen, bis sie weich sind.

    Tomatenbasis

    • Tomatenmark kurz mitrösten.
    • Mit Rotwein (oder etwas Brühe) ablöschen.
    • Stückige Tomaten und Gewürze (Oregano, Thymian, Lorbeerblatt) dazugeben.

    Grünkern untermischen

    Mit Salz & Pfeffer abschmecken.

    Den gequollenen Grünkern mit der Brühe unterrühren.

    Alles bei mittlerer Hitze ca. 20–30 Minuten köcheln, bis die Sauce schön sämig ist.